Allerheiligen im ehemaligen Dorf
Zweimal im Jahr kommen einstige Einwohner, ihre Nachkommen und Gäste aller Art im einstigen Gruorn zusammen. Einmal an Pfingsten und einmal, wie am vergangenen Sonntag, zu Allerheiligen.
Los ging es in der restaurierten Stephanuskirche mit dem traditionellen Gottesdienst. Nach Grußworten des Bundestagsabgeordneten Michael Donth und des Landrats Dr. Ulrich Fielder folgte eine Allerheiligenpredigt. Kernthema war, wie jedes Jahr, die Geschichte des verlassenen Dorfes, das in den 30ern der Erweiterung eines Truppenübungsplatzes weichen musste.
Nach dem Gottesdienst ging es raus auf den alten Gruorner Friedhof. Hier, nach einer Rede des Münsinger Bürgermeisters Mike Münzing, legten die Gäste Kränze für die Gefallenen beider Weltkriege nieder, von denen das Dorf nur einen erlebte. Wer mehr über die Geschichte Gruorns erfahren will, kann am Wochenende RTF.1 einschalten. Hier zeigen wir in einer neuen Reportage, wie eines der einst größten Dörfer auf der Alb über wenige Jahre verschwinden konnte und wie es bis heute weiterlebt.
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