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Corona-Pandemie

Foto: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
Ökonomen warnen vor Banken- und Staatsschuldenkrise

Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus warnen führende Ökonomen vor einer dramatischen Ausweitung der ökonomischen Krise. So sei zum Beispiel eine Pleite Italiens möglich.

Clemens Fuest, Chef des Münchner Ifo-Instituts, sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung: "Es ist jetzt besonders wichtig, dass zu den direkten Belastungen durch die Corona-Krise nicht noch eine Banken- oder Staatsschuldenkrise hinzukommt."

Auch Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), mahnte: "Wir dürfen in Deutschland nicht nur in nationalen Grenzen denken." Es sei auch ein großer Fehler, "dass die EU keine koordinierte Strategie zur Bekämpfung des Coronavirus und dessen wirtschaftliche Auswirkungen hat", so der DIW-Chef gegenüber der NOZ.

Italien ist nach den Worten von Fratzscher das schwächste Glied in der Kette. Er betonte: "Ein Szenario wie 2008 oder 2012, als Italien kurz vor der Pleite stand, kann heute nicht mehr ausgeschlossen werden." Deshalb müssten die gesamte EU und alle nationalen Regierungen nun ein gemeinsames Signal setzen, dass man auch den schwächsten Mitgliedern helfen werde. Dies gebiete die Solidarität, aber auch ein kluger Selbstschutz aus deutscher Perspektive. "Denn wenn Italien in Schieflage kommt, dann würde auch Deutschland einen riesigen wirtschaftlichen Preis dafür zahlen. Deshalb ist es auch im deutschen Interesse, dass Italien nicht in eine Finanzkrise abgleitet."

Auch Ifo-Chef Fuest forderte, die Regierungen der Eurozone sollten klar signalisieren, dass alle Länder, die krisenbedingt in finanzielle Schwierigkeiten geraten, auf die volle Solidarität der Gemeinschaft der Euro-Staaten zählen können. Das betreffe nicht allein Italien. Derzeit sei noch nicht sichtbar, welches Land am stärksten getroffen werde.

Für Stabilisierungsaktionen, die nötig werden können, steht nach den Worten von Fuest "das volle Instrumentarium der Rettungsschirme für Banken und Staaten zur Verfügung". Man sollte gleichzeitig vereinbaren, die Kapazität dieser Rettungsschirme für die Dauer der Krise so zu erhöhen, dass das Volumen für jede Eventualität ausreicht.

Italien ist besonders stark von der Corona-Krise betroffen. Das Land verzeichnet bereits mehr als 1800 Todesfälle durch die Lungenkrankheit Covid-19, die durch das neuartige Coronavirus ausgelöst wird. Die Zahl der Infizierten beträgt aktuell gut 25.000. Ganz Italien ist Sperrzone, niemand darf das Haus verlassen, wenn nicht unbedingt notwendig.

Dienstag, 20. Oktober 2020
10:38 Kontrollen auf Einhaltung der Quarantänepflicht laufen an
In Baden-Württemberg laufen Schwerpunktkontrollen bei Quarantänepflichtigen an: Auch die Behörden in der Region prüfen verstärkt, ob die Quarantänepflicht eingehalten wird. [Weiterlesen]
Montag, 19. Oktober 2020
16:52 Infektionsgefahr - Kreiskliniken Reutlingen verhängen Besucherstopp
Wegen der steigenden Corona-Zahlen im Landkreis haben die Kreiskliniken Reutlingen einen Besucherstopp verhängt. Die Klinik müsse alles tun, um die Infektionsgefahr für Patientinnen und Patienten, sowie für Beschäftigte so gering wie möglich zu halten, heißt es von Seiten der Klinikleitung. [Weiterlesen]

15:30 Steigende Zahlen - Landkreise Reutlingen und Tübingen sind Risikogebiet
Sie gilt als Bemessungsgrundlage für die Ausbreitung der Pandemie - die sogenannte 7 Tage Inzidenz. Reutlingen und Tübingen haben den kritischen Wert von 50 Neuinfektionen überschritten und die Entscheidungsträger in den Kommunen, wie beispielsweise der Reutlinger Landrat Thomas Reumann zeigen sich besorgt. [Weiterlesen]
Sonntag, 18. Oktober 2020
14:36 Kretschmann verkündet neue Maßnahmen und appeliert an Verantwortungsbereitschaft
„Die zweite Welle der Pandemie trifft uns gerade mit voller Wucht“, so beginnt Ministerpräsident Kretschmann seine Videobotschaft, mit der er die Ausrufung der dritten Pandemiestufe ab Montag verkündet. Das sei Warnstufe Rot für Baden-Württemberg, so Kretschmann. [Weiterlesen]

10:12 Quarantäne bei Einreise nach BW - Neue Vorgaben und Ausnahmen im Überblick
Wer aus Risikogebieten nach Baden-Württemberg einreist, muss in Quarantäne - zum Beispiel aus Frankreich und der Schweiz. Für Grenzregionen ist am Wochenende allerdings eine Ausnahme bei Kurzaufenthalten in Kraft getreten. Hier eine Übersicht, welche Verpflichtung für wen gilt. [Weiterlesen]

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09:45 Experten erwarten bald 10.000 Corona-Neuinfektionen täglich
Experten erwarten, dass die Zahl der Corona-Neuinfektionen schon in wenigen Tagen eine weitere Rekordmarke erreicht. Ärztepräsident Montgomery erwartet mehr als 10.000 Betroffene täglich. [Weiterlesen]

09:36 Kanzleramt setzt auf Bundeswehr und Studenten als Corona-Helfer
Damit die Kommunen die Corona-Infektionsketten nachverfolgen können, müssen nach Einschätzung des Kanzleramtes weit über 10.000 zusätzliche Helfer rekrutiert werden. [Weiterlesen]
Samstag, 17. Oktober 2020
21:47 50-er Inzidenz gerissen! Ab Montag verschärfte Corona-Regelungen für Reutlingen
Unerfreuliche Nachrichten vom Landesgesundheitsamt bekam das Landratsamt Reutlingen am Samstag Abend: Im Landkreis Reutlingen wurde mit der Kennziffer 51,2 die 7-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner überschritten. Nun treten weitere Maßnahmen und Einschränkungen zur Corona-Eindämmung in Kraft. Die Allgemeinverfügung dazu soll ab Montag gelten: [Weiterlesen]

17:37 Ab Montag Pandemiestufe 3 in Baden-Württemberg - Verschärfte Corona-Regeln in Kraft
Baden-Württemberg hat die dritte und höchste Pandemie-Stufe ausgerufen. Ab Montag treten verschärfte Corona-Regelungen in Kraft. Auf Nachfrage von RTF.1 hatte das Sozialministerum bereits gestern mitgeteilt, dass für Montag mit der Ausrufung der Pandemiestufe 3 zu rechnen sei. Kretschmann kündigte zugleich an, die Corona-Regeln bei einer weiteren Zuspitzung der Lage drastisch verschärfen. Lesen sie hier, was ab Montag gilt: [Weiterlesen]

10:38 Pandemiestufe 3 - Das alles ändert sich an Schulen
Ministerpräsident Winfried Kretschmann rechnet spätestens am Montag, 19.10.2020 mit der Pandemiestufe 3. Das teilte das Sozialministerium BW unserem Sender am Freitag auf Nachfrage mit. Die landesweite 7-Tages-Inzidenz von 35 je 100 000 Einwohner ist bereits landesweit überschritten. Lesen Sie hier, was sich für die Schulen alles ändert: [Weiterlesen]
Freitag, 16. Oktober 2020
12:03 RKI-Präsident kann sich Abriegelung von Corona-Risikogebieten vorstellen
Der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Prof. Lothar Wieler, kann sich eine Abriegelung von Corona-Risikogebieten vorstellen, um das Infektionsgeschehen unter Kontrolle zu halten. [Weiterlesen]

10:33 Rockstar Peter Maffay bangt um Eventbranche
Rockstar Peter Maffay schildert die Lage in der Eventbranche angesichts der Corona-Auflagen dramatisch. Er befürchtet, dass Strukturen wegbrechen und Künstler auch langfristig nicht mehr auf die Bühne können. [Weiterlesen]
Mittwoch, 14. Oktober 2020
07:32 Beherbergungsverbot in der Kritik - Ärztepräsident findet es überflüssig
Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat Bund und Länder vor der Ministerpräsidentenkonferenz an diesem Mittwoch aufgefordert, die Beherbergungsverbote für Urlauber wieder rückgängig zu machen. Auch aus der Politik kommt Kritik an der Corona-Maßnahme. [Weiterlesen]
Dienstag, 13. Oktober 2020
16:14 Steigende Coronazahlen - Landkreis Tübingen wahrscheinlich schon bald Risikogebiet
50 mit dem Coronavirus infizierte Personen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen - Das ist die kritische Grenze, auf die sich Bund und Länder geeinigt haben. Im Landkreis Tübingen liegt die sogenannte 7-Tage Inzidenz aktuell bei 46. Am morgigen Mittwoch könnte der Landkreis die kritische Grenze überschreiten. [Weiterlesen]
Mittwoch, 23. September 2020
21:25 Die wichtigste Lehre aus Corona? Virologe Christian Drosten im Interview
"Wir müssen aufhören, uns über so Dinge wie Fußballstadien zu unterhalten", sagt Charité-Virologe Christian Drosten. Im Interview spricht er über die Bekämpfung der Corona-Pandemie - zusammen mit Detlev Ganten, Präsident und Gründer des World Health Summit. [Weiterlesen]

16:42 Neue Corona-Verordnung - Das ändert sich ab dem 30. September
Die baden-württembergische Landesregierung hat am 22. September 2020 Änderungen an der Corona-Verordnung des Landes beschlossen. Die Geltungsdauer der Corona-Verordnung wird bis zum 30. November 2020 verlängert. [Weiterlesen]
Montag, 21. September 2020
18:31 Corona-Krise trifft weniger Unternehmen negativ als noch im Mai
Während im Mai jeder dritte Betrieb mit starken negativen Auswirkungen der Corona-Krise konfrontiert war, trifft dies mittlerweile nur noch für jeden fünften Betrieb zu. Das geht aus einer repräsentativen Befragung von Betrieben durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. [Weiterlesen]

16:24 Ärztekammer und Hausärzteverband uneins über neue Corona-Strategie
Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat den von Gesundheitsminister Jens Spahn angekündigten Strategiewechsel im Kampf gegen Corona begrüßt. Der Hausärzteverband sieht die geplanten Fieberambulanzen hingegen skeptisch. [Weiterlesen]

15:46 14 Infizierte, 350 Kontaktpersonen - Corona-Ausbreitung nach Geburtstagsfeier
14 bestätigte Coronafälle mit insgesamt 350 ermittelten Kontaktpersonen ersten Grades - so lautet das Fazit einer privaten Geburtstagsfeier, die am Wochenende vom 12. auf den 13. September in Dettingen/Erms im Landkreis Reutlingen stattgefunden hat. [Weiterlesen]

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(Zuletzt geändert: Dienstag, 17.03.20 - 15:32 Uhr   -   15709 mal angesehen)

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Markierungsarbeiten für Rad- und Busverkehr Ab kommenden Dienstag bis voraussichtlich Freitag bringt das Tiefbauamt der Stadt Reutlingen verschiedene Fahrbahnmarkierungen an.
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Spende für Elterninitiative herzkranker Kinder Bei einer Clubnacht für den guten Zweck in der Kulturfabrik Zollernalb in Albstadt sind 6.500 Euro zusammen gekommen.
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Jugendguides führen Interessierte durch die Gedenkstätte Jugendguides führen am Sonntag, den 12. April durch die Gedenkstätte Grafeneck.

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