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Balingen

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Vorsitzender Geschäftsführer des Zollernalb Klinikums geht

Die Personalrochaden am Zollernalb Klinikum gehen weiter. Nachdem bereits im letzten Jahr zwei neue Chefärzte ihr Amt angetreten hatten, gibt es jetzt auch in der Geschäftsführung eine Neuerung zu verkünden. Dass der langjährige Vorsitzende Geschäftsführer Dr. Gerhard Hinger noch in diesem Jahr in den Ruhestand gehen würde, war bereits in einigen Medien zu lesen gewesen. Am Dienstag hat das Klinikum seinen Nachfolger vorgestellt.

Viele neue Gesichter lernt Landrat Günther-Martin Pauli aktuell in seinem Umfeld kennen. Das gab er am Dienstag zu, als das Zollernalb Klinikum den 50-jährigen Dr. Markus Benicke als Nachfolger für Dr. Gerhard Hinger vorstellte.

Benicke hat sowohl wirtschaftliche als auch medizinische Kompetenzen in seiner Vita stehen. Beides Aspekte, die vom Zollernalb Klinikum ausdrücklich gewünscht waren.

"Da sind natürlich sowohl die Stellen als auch die Kandidaten dann aufeinander abzustimmen. Es war ein recht ausführliches, wenn auch schnelles Verfahren. Ich habe verschiedene Gespräche führen dürfen und wir haben uns inhaltlich unterhalten. Ich glaube, wir haben recht schnell gemerkt, dass die Chemie stimmt, aber eben auch, dass die Vorstellungen für die Zukunft irgendwie ähnlich sind" so Benicke.

Auch die Chemie zwischen ihm und der Region stimme, verriet Benicke. Neben dem Klinikum habe er mit der Burg Hohenzollern auch schon das Wahrzeichen der Gegend kennen und lieben gelernt.

Was die Arbeit angeht, bekommt er in den nächsten Monaten Unterstützung von seinem langjährigen Vorgänger Dr. Gerhard Hinger, der danach in den Ruhestand geht.

"Natürlich muss das Alltagsgeschäft weiter laufen, das ist völlig klar. Aber ich habe mit Herrn Dr. Benicke vereinbart, dass wir uns ganz nah absprechen und wir ihn so intensiv wie möglich in das Alltagsgeschäft mit hinein nehmen, damit er in die Abläufe, in die Themen, in die Herausforderungen eingearbeitet ist" erklärt Hinger.

Seinem Nachfolger wünsche er, so Hinger, dass dieser möglichst gut in der Region ankomme und die aktuellen Themen rasch aufgreifen könne. Diese seien am Zollernalb Klinikum ähnlich wie überall in der Gesundheitsversorgung. Das Ziel: Die Versorgung trotz der finanziell schwierigen Lage aufrecht erhalten.

Hinzu kommt der geplante Neubau des Zollernalb Klinikums, für den, wenn alles nach Plan läuft, noch in diesem Jahr der Spatenstich gelegt werden soll.

"Der Neubau ist sicherlich eine vollkommen richtige Antwort auf einige Fragen, die sich ergeben oder einige Herausforderungen, die sich ergeben. Es ist ganz klar, dass man das Portfolio, das bis jetzt an zwei Standorten existiert, zusammen legen sollte und das vieles dadurch einfacher wird. Aber es wird auch viele Themen geben, die sich nicht dadurch lösen" so Benicke.

Diese Themen müsse man bereits vorher angehen, um – Zitat – stark in den Neubau gehen zu können. Offiziell tritt Benicke das Amt des Vorsitzenden Geschäftsführers am 1. Oktober 2026 an.

(Zuletzt geändert: Dienstag, 19.05.26 - 15:08 Uhr   -   235 mal angesehen)

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