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Ronja Nothofer-Hahn (SPD) besuchte RTF.1-Redaktion

Ronja Nothofer-Hahn will für die SPD in den Landtag einziehen. Die Chancen stehen gut für die Reutlinger SPD-Kreisvorsitzende. Denn auf der Landesliste steht sie auf Platz 14. Laut aktuellen Umfragen könnte das reichen. Nothofer-Hahn will sich vor allem für eine starke Wirtschaft, Chancengleichheit in der Bildung und bezahlbares Wohnen stark machen. Die 33-Jährige hat jetzt die RTF.1-Redaktion besucht.

Im Namen von RTF.1-Chef Stefan Klarner begrüßte die Redaktion Ronja Nothofer-Hahn in den RTF.1-Räumlichkeiten. Da es ihr erster Besuch war, bekam sie gleich auch noch eine Führung durch Studio und Redaktion. Hinterher zeigte sie sich begeistert:

"Also, ich bin beeindruckt davon, was hier tagtäglich auch gemacht wird, wie Nachrichten hier auch durchgehen, ich hatte gerade eine ganz tolle Führung hier durch die Räumlichkeiten und ja, ich finde es toll, dass wir hier in der Region Neckar-Alb mit RTF.1 so einen tollen Sender auch haben."

Die Wirtschaft ist eines der Kernthemen von Nothofer-Hahn. Und die stehe vor großen Herausforderungen. Dabei seien auch Arbeitsplätze betroffen. Deshalb müsse man aktiv Wirtschaftspolitik gestalten und die Transformation aktiv angehen.

"Wir reden in der SPD davon oder in unserem Wahlprogramm davon von einer Transformations-Millarde. Also, wir wollen ganz massiv Geld in die Hand nehmen, um auch hier die Unternehmen dabei zu unterstützen, diese Transformation zu gestalten", so Nothofer-Hahn. In Form von Weiterbildung, aber auch in Form von Modellregionen, wo in neue Technologien investiert wird. 

Von den aktuellen Diskussionen über die Verlängerung der Arbeitszeit, zum Beispiel durch die Abschaffung des Rechts auf Teilzeit hät Nothofer-Hahn nichts: "Das klingt im ersten Moment total einfach, zu sagen, naja, wir müssen einfach alle ein bisschen mehr arbeiten, und dann kriegen wir diese Wirtschaftswende gestaltet, aber ich finde, wie bei so vielem, was da aktuell auch kommt, hält es eben den zweiten Blick nicht stand. Es ist eben nicht so einfach. Wir müssen wirklich aktiv Wirtschaftspolitik betreiben", sagte Nothofer-Hahn.

In der Bildungspolitik spricht sich Nothofer-Hahn dafür aus, dass die Kinder auch in der fünften und sechsten Klasse alle gemeinsam unterrichtet werden sollen. Erst danach soll die Trennung erfolgen – in ein Zwei-Säulen-System. "Wir sagen deswegen Zwei-Säulen-System, also eine Säule ganz klar, das neunjährige Gymnasium, und in der zweiten Säule sollen an der Stelle im Prinzip alle nichtgymnasialen Abschlüsse in einem gefasst werden. (09:43) Und alle Abschlüsse ermöglicht werden", sagt Nothofer-Hahn.

Bezahlbarer Wohnraum ist neben Wirtschafts- und Bildungspolitik das dritte Kernthema, das Nothofer-Hahn im Wahlkampf thematisiert. "Wir stehen vor einer großen Herausforderung in Baden-Württemberg, hier fehlen über 200.000 Wohnungen im sozial bezahlbaren Segment, und das ist enorm. Und an der Stelle muss man ganz klar sagen, müssen wir auch wirklich in die Pötte kommen", so Nothofer-Hahn. Mit einer Landeswohnbaugesellschaft will die SPD das Problem lösen. Diese soll Kommunen dabei unterstützen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Im RTF.1-Studio nahm Ronja Nothofer-Hahn einen Kandidatencheck auf. Den können Sie demnächst in unserem Programm sehen.

(Zuletzt geändert: Freitag, 13.02.26 - 16:12 Uhr   -   116 mal angesehen)

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