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Balingen

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Meisterfeier der Handwerkskammer Reutlingen: 298 neue Meister gekürt

Es ist eine der größten Veranstaltungen im Jahr für die Handwerkskammer Reutlingen: die Meisterfeier. Zahlreiche Absolventen haben in der Volksbankmesse in Balingen am Samstag ihre Meisterbriefe entgegengenommen. Umrahmt wurde die Meisterfeier von einem bunten Showprogramm.

Kein Platz war mehr frei, als die frischgebackenen Meister der Handwerkskammer Reutlingen ihre Meisterbriefe in Empfang genommen haben - natürlich mit strahlenden Gesichtern. Ab sofort können sie als Meister selbstständig einen Handwerksbetrieb führen und Lehrlinge ausbilden.

Dieses Jahr haben insgesamt 298 Absolventen ihren Meisterbrief erhalten: "Das ist eine gute Zahl. Wir haben momentan eine demografische Entwicklung, die sich nicht überaus positiv darstellt; das weiß jeder Wirtschaftszweig. Deswegen sind wir sehr zufrieden damit, nahezu 300 Meisterschülerinnen und Meisterschüler zu haben", so Harald Herrmann, der Präsident der Handwerkskammer Reutlingen.

Knapp jeder Zweite von ihnen ist entweder Kfz- oder Elektrotechniker. Die wenigsten Meister gab es hingegen im Metallbauer- und im Friseurhandwerk.

Die neuen Meister und anwesenden Gäste wurden von Moderatorin Steffi Renz durch die verschiedenen Programmpunkte geführt. Einer davon war die Rede von Harald Herrmann. Er machte unter anderem auf die aktuellen Herausforderungen im Handwerk aufmerksam.

"Denken Sie nur an die Energiewende, den Klimaschutz, die Elektromobilität und die damit verbundene Infrastruktur. Da steht das Handwerk vor immensen Aufgaben und ohne Handwerk ist dieser Klimaschutz nicht erreichbar. Das hätte sich auch die Politik überlegen sollen, bevor sie die ehrgeizigen Klimaschutzziele auf den Weg gebracht hat", erklärt Herrmann. Trotzdem sei er guten Mutes, dass die Handwerker auch dieser Herausforderung gewachsen sind.

Außerdem thematisierte er in seiner Rede die Wichtigkeit einer stabilen Demokratie: "Wir müssen froh sein, in einem Land mit einer gut funktionierenden Demokratie leben zu dürfen. Schauen Sie mal in andere Länder, wo z.B. Diktaturen herrschen. Ich glaube nicht, dass es dort die Möglichkeit einer Meisterweiterbildung gibt."

Abschließend hielt Schreiner-Meisterin Katharina Binkert die diesjährige Meisterrede. Die 3-fache Mutter beschrieb anschaulich die Herausforderungen, mit denen viele Mütter während ihrer Weiterbildung zum Meister konfrontiert werden.

Zwischen den einzelnen Programmpunkten sorgten die DDC Breakdancer mit akrobatischen Tanzeinlagen für Unterhaltung.

(Zuletzt geändert: Sonntag, 26.11.23 - 16:09 Uhr   -   1790 mal angesehen)

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