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Verändertes Einkommen

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Das sollten Unterhaltspflichtige und Unterhaltsberechtigte jetzt beachten

In der Corona-Krise wird von allen Solidarität gefordert. Unterhaltspflichtige sehen sich einseitig in die Pflicht genommen. Das führt zu Reibereien zwischen den Partnern, insbesondere bei Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit oder wenn Einkommen weggebrochen ist. Die Frage ist, klagen oder kleinbeigeben, auch wenn der notwendige Eigenbedarf unterschritten wird und auf bessere Zeiten hoffen?

Bevor man ein Gerichtsverfahren anstrengt, sollten sich unterhaltsberechtigte und unterhaltsverpflichtete Elternteile gegenseitig informieren und eine "individuell angemessene" Unterhaltshöhe vereinbaren. Der Unterhaltspflichtige darf jedenfalls nicht einseitig den Unterhalt kürzen. Vielmehr muss er eine Abänderungsklage anstreben. Haben sich keine gravierenden Einkommensveränderungen - Richtwert plus oder minus 10 Prozent - ergeben, solle man die neuen Zahlbeträge ohne Wenn und Aber zahlen, rät der Interessenverband Unterhalt u. Familienrecht - ISUV.

Haben sich die Einkommensverhältnisse erheblich verändert, muss der Unterhaltspflichtige oder der Unterhaltsberechtigte beim Familiengericht einen entsprechenden Abänderungsantrag stellen. "Der Weg zum Gericht ist immer der letzte Ausweg. Vorher sollte sehr genau geprüft werden, in welchem Verhältnis Gerichts- und Anwaltskosten zu der Höhe der Unterhaltsforderungen stehen", rät ISUV-Pressesprecher Josef Linsler.

"Statischer Titel" - "Dynamischer Titel" - was ist zu beachten?

Beachten müssen beide Seiten, ob ein dynamischer oder statischer Unterhaltstitel vorliegt. Bei einem dynamischen Titel erhöht sich der Kindesunterhalt automatisch entsprechend des jeweiligen Zahlbetrags. Unterhaltspflichtige müssen unaufgefordert zahlen.

Viele Zahlungspflichtige haben beim Jugendamt eine Urkunde unterzeichnet, in der sie sich verpflichten entsprechend ihrem Einkommen Unterhalt zu zahlen. Wenn eine Jugendamtsurkunde vorliegt, besteht die Verpflichtung die Zahlung jeweils automatisch an die aktuelle Düsseldorfer Tabelle anzupassen. "Die Annahme, ich zahle erst mehr, wenn mich das Jugendamt auffordert, ist falsch. In hochstreitigen Beziehungen wird dann immer schnell gepfändet, wovon abzuraten ist", hebt Linsler hervor.

Gut zu wissen: Volljährige Kinder können keinen dynamischen Unterhaltstitel errichten. Wollen sie mehr Unterhalt, sollten sie zuerst eine Einigung mit den Eltern versuchen. Erst wenn das nicht gelingt, sollten sie klagen.

Anspruch auf angemessene Wohnung für beide Elternteile?

Ein unterhaltspflichtiger Elternteil in der Einkommensstufe I zahlt an sein Kind je nach Altersstufe jährlich 3.408/4.104/5.028 EURO, als notwendiger Eigenbedarf müssen ihm 13.920 EURO bleiben. Damit muss er Lebenshaltungs- und Wohnkosten decken. Laut Pressesprecher Josef Linsler "reicht das in der Regel nicht, nicht zuletzt wegen der inzwischen enorm hohen Wohnkosten. Teils fallen dann auch noch erhebliche Umgangskosten an."

Auch Unterhaltspflichtige haben Anspruch auf eine angemessene Wohnung, in der Umgang mit den Kindern stattfinden kann. Mit der Wohnkostenpauschale von 430EUR sind in den Städten aber auch in den meisten Regionen keine Wohnungen zu haben, geschweige denn warm. Für diesen Fall ist in den "Anmerkungen" der DTB vorgesehen, dass der Selbstbehalt erhöht werden soll, wenn die Warmmiete einer angemessenen Wohnung höher als die Wohnkostenpauschale ist. Die Angemessenheit ergibt sich im Normalfall aus den Warmmietbeträgen der Sozialbehörden. "Unterhaltspflichtige sollten sich vor Ort erkundigen, nach welchen Richtlinien Sozialhilfeempfängern eine angemessene Wohnung zugeteilt wird", rät Linsler. Nahezu jede Stadt/Landkreis hat entsprechende Richtlinien für angemessene Wohnungen, die Sozialhilfebedürftigen zugeteilt werden.

Ist die entsprechende Miete für eine jeweils vor Ort angemessene Wohnung höher als die Wohnkostenpauschale, so ist grundsätzlich der Selbstbehalt, um den Differenzbetrag zu erhöhen. "Unterhaltspflichtige sollten sich nicht scheuen für eine angemessene Wohnung vor Gericht ziehen. Die Erfahrung zeigt, dass der Umgang mit den Kindern langfristig nur bei entsprechender Größe der Wohnung gesichert ist", rät Pressesprecher Linsler. Für eine Einzelperson gilt eine Einzimmerwohnung als angemessen. Findet regelmäßig Umgang mit Kindern statt, gilt entsprechend dem Sozialhilferecht eine 2 - oder 3-Zimmer-Wohnung als angemessen.

Angemessene Wohnung ja, aber dann Zusatzjob?

Wenn sich der Selbstbehalt auf Grund der Wohnkosten erhöht, entstehen in den Einkommensgruppen 1-3 mehr Mangelfälle. Das heißt, das Einkommen reicht dann nicht mehr, um den Mindestunterhalt zu zahlen. Familiengerichte versuchen mit allen Mitteln Mangelfälle zu vermeiden. So wird beispielsweise Alimentenzahlern/Innen auferlegt einen weiteren Job anzunehmen, so dass der Mindestunterhalt gesichert ist. Wenn also ein Mangelfall wegen erhöhter Wohnkosten entsteht, prüfen die Gerichte genau, ob der Unterhaltspflichtige nicht durch einen Zweitjob den Mindestunterhalt sichern kann.

Rundum respektlos gegenüber Unterhaltspflichtigen?

Unterhaltspflichtige müssen eine angemessene Wohnung einklagen, sind auf das Wohlwollen des jeweiligen Familiengerichts angewiesen. Dagegen brauchen Hartz-IV-Empfänger nur einen Antrag stellen um eine angemessene Wohnung zugeteilt zu bekommen. "Betroffene empfinden das zurecht als respektlos und diskriminierend. Schließlich sind sie erwerbstätig und leisten einen Anteil an Betreuung, zahlen Unterhalt, Sozialabgaben und werden dann auch noch vom Staat wie Ledige mit Steuerklasse I abkassiert, so als hätten sie keine Kinder", kritisiert Linsler.

"Wir prüfen, inwieweit Unterhaltsbedarf und Selbstbehalt verbindlich geregelt werden könnten."- Das steht im Koalitionsvertrag. Der Unterhaltsbedarf wurde festgeschrieben und auch jeweils schon auf ein Jahr fortgeschrieben. Der Selbstbehalt wurde nicht "verbindlich" geregelt. "Justizministerin Christine Lambrecht hat einseitige Klientelpolitik durchgesetzt. Der Politikverdruss Unterhaltspflichtiger ist berechtigt. Der Kindesunterhalt steigt, der Selbstbehalt bleibt wieder einmal gleich. Das führte und führt zu einer immer krasseren wirtschaftlichen Schieflage der Unterhaltspflichtigen in den ersten drei Einkommensgruppen der DTB. Ein Betroffener spricht im ISUV-Facebook-Forum zurecht von ´Verarmung´.

Freitag, 28. Februar 2020
22:47 Weiterer Coronavirus-Fall im Landkreis Göppingen
Im Landkreis Göppingen ist eine zweite Person am Coronavirus erkrankt. Laut Sozialministerium handelt es sich um eine Kontaktperson, die bereits zu Hause isoliert war und leichte Atembeschwerden entwickelt hat. [Weiterlesen]

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Der Verdacht, dass sich eine Patientin des Balinger Zollernalb Klinikums mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben soll, hat sich nicht bestätigt. Das teilte die Klinik noch am gestrigen Donnerstagabend mit. [Weiterlesen]
Coronaverdacht Zollernalbklinikum Balingen2020

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Das Kultusministerium Baden-Württemberg hat seine jüngsten Empfehlungen für Schulen, Kindergärten und Behörden präzisiert: Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sollen Zuhause bleiben. Auf Klassenfahrten, Studienfahrten und Schüleraustausch soll im Zweifelsfall verzichtet werden. [Weiterlesen]

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In Baden-Württemberg gibt es seit dem späten Donnerstagabend zwei neue bestätigte Corona-Fälle. Im ersten Fall handelt es sich um einen Mann aus dem Landkreis Ludwigsburg, der innerhalb der so genannten Influenza-Surveillance "herausgefischt" wurde. [Weiterlesen]
Corona-Virus
Donnerstag, 27. Februar 2020
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Der Oberarzt des Tübinger Uniklinikums, der sich mit dem Coronavirus infiziert hat, hat nach bisherigem Stand niemanden angesteckt. Das ergaben die Tests bei seinen Kontaktpersonen. Eine Kontaktperson seiner Tochter ist allerdings infiziert. [Weiterlesen]
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In Baden-Württemberg gibt es vier weitere bestätigte Corona-Fälle. Im Kreis Böblingen ist eine Kontaktperson der Tübinger Coronavirus-Patientin erkrankt. Zudem gibt es drei Infizierte aus dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald bzw. der Stadt Freiburg. [Weiterlesen]

07:40 Göppinger Coronavirus-Patient besuchte nach Italienreise Kino
Der Göppinger Coronavirus-Patient hat nach seiner Italienreise, bei der er sich wohl angesteckt hatte, ein Kino in Neu-Ulm besucht. Das Landratsamt bittet Besucher, die am Samstagabend ebenfalls dort waren, auf Symptome zu achten. Der 25-Jährige war der erste bestätigte Coronavirus-Fall in Baden-Württemberg. Später kamen drei weitere aus Tübingen und Rottweil dazu. [Weiterlesen]
Im Labor: Arbeit am Mikroskop
Mittwoch, 26. Februar 2020
21:51 Gefährdet Coronavirus die Fußball-EM 2020?
Generelle Grenzschließungen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, lehnen europäische Gesundheitsminister bislang ab. Ob Großveranstaltungen abgesagt werden müssen, solle von Fall zu Fall geprüft werden, hieß es. Ist nun auch die Fußball-Europameisterschaft 2020 gefährdet? Erste Turnier- und Spielabsagen im Sport gibt es schon. [Weiterlesen]

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17:06 Ein Tübinger Coronavirus-Erkrankter ist Arzt am Uniklinikum
Einer der beiden Coronavirus-Patienten am Uniklinikum Tübingen arbeitet als Arzt in der Klinik. Das UKT hat deshalb Oberärzte, die mit ihm an einer Tumorkonferenz teilgenommen hatten, vorerst von ihrer Arbeit entbunden. Der Erkrankte ist der Vater der Freundin des Göppinger Coronavirus-Patienten. Auch die 24-Jährige Frau ist erkrankt. Vater und Tochter gehe es aber soweit gut, hieß es. [Weiterlesen]

15:40 Coronavirus in Tübingen angekommen: 2 bestätigte Infektionen am UKT
Das Corona-Virus hat Tübingen erreicht: Am Universitätsklinikum Tübingen gibt es zwei bestätigte Infektionen. Das gab das UKT soeben in einer Pressemitteilung bekannt. Möglicherweise handelt es sich um zwei Kontaktpersonen des Göppinger Corona-Virus-Erkrankten. [Weiterlesen]
Pressekonferenz UKT zum Coronavirus am 26.02.2020

05:46 Erste Coronavirus-Infektion in Baden-Württemberg - In Italien angesteckt?
In Baden-Württemberg gibt es eine erste bestätigte Infektion mit dem Corona-Virus. Der Patient aus dem Landkreis Göppingen hat sich vermutlich bei einer Italienreise angesteckt, teilte das Sozialministerium mit. Die Infektion mit dem Coronavirus wurde am Dienstagabend nachgewiesen. [Weiterlesen]
Dienstag, 25. Februar 2020
09:51 Corona-Impfstoff erst in einem Jahr - Forschung an Therapie wichtig
Einen Impfstoff gegen das Corona-Virus wird es laut Robert-Koch-Institut erst in etwa einem Jahr geben. Wichtig sei daher, dass auch an Therapeutika geforscht wird, um den bereits Erkrankten helfen zu können, sagte Institutsleiter Prof. Lothar Wieler. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erklärte, das Corona-Virus sei "als Epidemie in Europa angekommen". [Weiterlesen]
Impfen Foto: pixelio.de - CFalk
Samstag, 08. Februar 2020
12:17 Coronavirus - Landesgesundheitsamt richtet Info-Hotline ein
Für Fragen zum Coronavirus hat das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg eine eigene Hotline für die Bevölkerung eingerichtet. [Weiterlesen]
Mittwoch, 05. Februar 2020
14:53 Coronoavirus: Auswirkungen auf die Wirtschaft
Die Auswirkungen des Coronavirus machen sich mittlerweile auch hier in der Region bemerkbar. So sorgen sich in der Region Neckar-Alb ansässige Firmen, mit Niederlassungen im chinesischen Ausland, wie beispielsweise die Erbe Elektromedizin GmbH, durchaus um ihre Mitarbeiter. [Weiterlesen]
Baukran Foto: pixelio.de - Christian v. R.
Dienstag, 04. Februar 2020
12:28 Umsatzrückgang durch Coronavirus
In der Outletcity Metzingen machen sich jetzt die ersten Auswirkungen des in China grasierenden Coronavirus und der damit verbundenen Ausreisebestimmungen bemerkbar - die Umsätze gehen zurück [Weiterlesen]
Montag, 03. Februar 2020
16:46 Fake Meldung über angebliche Coronafälle
Im Zollernalbkreis geht die Angst um. Grund dafür ist eine Nachricht, die sich derzeit über Whatsapp verbreitet und vermeldet, dass es in Balingen und Onstmettingen Infektionen mit dem Coronavirus gegeben haben soll. [Weiterlesen]
Medien, Meinung, Manipulation
Freitag, 31. Januar 2020
14:51 Kind an Corona-Virus erkrankt - Sechster Fall in Deutschland
In Bayern ist jetzt auch ein Kind am Corona-Virus erkrankt. Es hat sich wahrscheinlich bei seinem Vater angesteckt, der auch zu den inzwischen sechs bestätigten deutschen Fällen gehört. Unterdessen warten rund 100 Deutsche auf dem Flughafen im chinesischen Wuhan darauf, von der Bundeswehr ausgeflogen zu werden. [Weiterlesen]
Dienstag, 28. Januar 2020
14:34 Auf Coronavirus vorbereitet
Seit heute ist der erste Coronavirus-Fall in Deutschland bestätigt. Ein Mann aus Bayern hatte sich bei seiner Arbeitskollegin aus China angesteckt. Die Uniklinik Tübingen sei gut gut vorbereitet, heißt es auf Anfragen von RTF.1. [Weiterlesen]
Schutzmaske

(Zuletzt geändert: Dienstag, 05.01.21 - 11:51 Uhr   -   22339 mal angesehen)

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Markierungsarbeiten für Rad- und Busverkehr Ab kommenden Dienstag bis voraussichtlich Freitag bringt das Tiefbauamt der Stadt Reutlingen verschiedene Fahrbahnmarkierungen an.
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Spende für Elterninitiative herzkranker Kinder Bei einer Clubnacht für den guten Zweck in der Kulturfabrik Zollernalb in Albstadt sind 6.500 Euro zusammen gekommen.
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Jugendguides führen Interessierte durch die Gedenkstätte Jugendguides führen am Sonntag, den 12. April durch die Gedenkstätte Grafeneck.

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