RTF.1 - Radio für die Region Neckar-Alb

Region Neckar-Alb bei Nacht Region Neckar-Alb bei Tag

Webradio hören Winamp, iTunes Windows Media Player Real Player QuickTime

Viele Neuinfektionen

Foto: RTF.1
Nach Weihnachten "harter Lockdown" in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg geht nach Weihnachten in einen "harten Lockdown". Ministerpräsident Kretschmann betont: "Die Lage ist leider alarmierend", man müsse die Maßnahmen drastisch verschärfen.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sich gestern Abend gemeinsam mit weiteren Vertretern der Landesregierung mit den Präsidenten der Kommunalen Landesverbände in einer kurzfristig anberaumten Videokonferenz über die aktuelle Coronalage ausgetauscht und auf eine gemeinsame Linie beim weiteren Vorgehen in der Corona-Krise verständigt.

Alle Beteiligten waren sich einig darüber, dass das Infektionsgeschehen dramatische Ausmaße angenommen habe und dringender Handlungsbedarf bestehe, um die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen.

So erklärte der Tübinger Landrat Joachim Walter, der Präsident des Landkreistags ist: „Es ist unbedingt richtig, den harten Lockdown zum Jahreswechsel frühzeitig anzukündigen – so können sich alle noch gut vorbereiten. Auch lassen sich in dieser ohnehin entschleunigten Zeit die Negativfolgen für die Bildungschancen der Kinder wie auch für die Wirtschaft so gering halten wie sonst nie im Jahreslauf. Land und Kommunen müssen in der Zwischenzeit partnerschaftlich alles unternehmen, damit rechtzeitig mit dem Impfen begonnen werden kann und wir alle wieder Zuversicht schöpfen können."

Die Landesregierung will sich heute in einer Sondersitzung des Kabinetts beraten. Ministerpräsident Kretschmann machte deutlich: „Die Lage ist leider alarmierend. Wir haben Anzeichen für eine erneute exponentielle Zunahme der Neuinfektionen, deshalb müssen wir zwingend die Maßnahmen drastisch verschärfen." Wie genau sie aussehen, welche Geschäfte schließen müssen, soll voraussichtlich am Mittag bekannt gegeben werden.

Lockdown bis 10. Januar

Der Ministerpräsident bedankte sich bei den Kommunalen Landesverbänden, dass sie weitere einschneidende Maßnahmen unterstützen. Die Landesregierung und Kommunale Landesverbände kommen gemeinsam zu der Einschätzung, dass ein harter Lockdown nach Weihnachten bis mindestens 10. Januar 2021 unerlässlich ist.

Er werde sich auf der für Sonntag anberaumten Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundeskanzlerin entsprechend dafür einsetzen. Sofern eine bundeseinheitliche Lösung nicht gefunden werden kann, hat Ministerpräsident Kretschmann angekündigt, dass er eine gemeinsame Lösung mit den Nachbarländern Baden-Württembergs anstreben wird.

Der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl ergänzte: „Die viel zu hohen Infektionszahlen machen harte Maßnahmen notwendig. Ich weiß, dass die Corona-Pandemie der Bevölkerung bereits viel abverlangt hat. Angesichts einer 7-Tage-Inzidenz, die landesweit über 160 liegt, muss es im Kampf gegen Corona jetzt aber härtere Einschnitte geben. Das ist notwendig, denn die Lage ist dramatisch: Es geht um das Leben von Menschen – das zu schützen ist unser oberstes Ziel. Deshalb ist mein dringender Appell, meine eindringliche Bitte an die Bevölkerung: Seien Sie vernünftig, seien Sie diszipliniert, halten Sie sich strikt an die geltenden Vorgaben und reduzieren Sie Ihre Kontakte auf das absolut notwendige Minimum."

Die Vertreter der Kommunalen Seite betonten in der Videoschalte offenbar, dass sie die Lageeinschätzung teilen und bereit sind, eine Verschärfung der Maßnahmen im Schulterschluss mit der Landesregierung mitzutragen.

Der Präsident des Gemeindetags, Roger Kehle, betonte: „Städte und Gemeinden stehen in diesen dramatischen Pandemiezeiten fest an der Seite des Landes. Die Zahl der Neuinfizierten, der Sterbefälle und die an die Grenzen gelangenden Kapazitäten in den Intensivstationen machen einen harten Lockdown unausweichlich. Nur damit kann die Grundlage für eine sinkende Inzidenz geschaffen werden, und nur so wird es gelingen, das rettende Ufer der Impfungen im Neuen Jahr zu erreichen." Allen sei bewusst, was diese Maßnahmen den Bürgerinnen und Bürgern gerade jetzt in der Weihnachtszeit abverlange. „Aber wir tun dies in der festen Überzeugung, dass es der einzig richtige Weg ist, um bis zur absehbaren Schutzwirkung des Impfstoffes nicht noch viel schwerwiegendere Folgen für die Gesundheit der Menschen, aber auch für die Wirtschaft, den Einzelhandel, die Gastronomie und die Kultur zu riskieren", so Kehle.

Als Präsident des Städtetags machte Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz deutlich: „Die Städte halten eine Verschärfung der Corona-Bestimmungen für unumgänglich und sprechen sich einmütig für einen harten Lockdown von zwei bis drei Wochen aus. Angesichts der fortschreitenden Infektionsdynamik halten wir landeseinheitliche Regelungen für notwendig. Schon jetzt sind die Entscheidungen zu treffen für einen ausreichend und definitiv bemessenen Lockdown, um den Bürgerinnen und Bürgern sowie auch der Wirtschaft klare Perspektiven aufzuzeigen."

Montag, 03. August 2020
15:14 Gutes Abitur trotz Corona
Die diesjährigen Abiturienten haben trotz der außergewöhnlichen Bedingungen im Corona-Schuljahr ein gutes Abitur abgelegt, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg. [Weiterlesen]
Montag, 27. Juli 2020
19:01 Testpflicht für Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten beschlossen
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat eine Testpflicht für Reiserückkehrer angekündigt, die in Risikogebieten waren. [Weiterlesen]

13:06 Bayern kündigt Corona-Tests an Autobahnen für Reisende an
Urlaubsrückkehrer können sich in Bayern bald an Autobahnen in Grenznähe auf Corona testen lassen. Auf Parkplätzen sollen Teststationen entstehen. [Weiterlesen]
Donnerstag, 23. Juli 2020
10:45 Reiserückkehrer aus Mallorca positiv auf Corona getestet
Erste Reiserückkehrer aus Mallorca sind positiv auf das Corona-Virus getestet worden. So zum Beispiel eine vierköpfige Familie aus Cottbus. [Weiterlesen]
Mittwoch, 22. Juli 2020
06:59 Corona-Infektion kann Hirnschäden oder Schlaganfall verursachen
Viele Corona-Patienten sind nach der akuten Erkrankung nicht beschwerdefrei. Studien beschreiben zunehmend neurologische Auswirkungenvon COVID-19. Das Spektrum reicht von Riechstörungen bis hin zu schweren Schlaganfällen. In einigen Fällen bleiben neurologische Symptome und Ausfälle zurück. Auch die Spanische Grippe führte zu bleibenden neurologischen Problemen. Handelt es sich in beiden Fällen um virusvermittelte Autoimmunreaktionen? [Weiterlesen]
Mittwoch, 15. Juli 2020
15:39 Coronavirus schädigt offenbar Nervensystem
Das Coronavirus schädigt offenbar das zentrale Nervensystem - auch bei einem milden Krankheitsverlauf. Darauf deuten erstmals die Ergebnisse einer klinischen Studie hin. [Weiterlesen]
Freitag, 10. Juli 2020
17:40 Zustimmung zu kostenloser Atemmasken-Verteilung in BW
Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste begrüßt Pläne des Landes Baden-Württemberg, Atemschutzmasken anzuschaffen und kostenlos an das Gesundheitswesen auszugeben. [Weiterlesen]
Mittwoch, 08. Juli 2020
17:58 Forscher entwickeln neutralisierende Antikörper gegen Covid-19
Forscher haben neutralisierende Antikörper gegen Covid-19 entschlüsselt. Diese werden jetzt zusammen mit Boehringer Ingelheim weiter entwickelt und sollen bald in klinischen Studien untersucht werden. [Weiterlesen]
Montag, 06. Juli 2020
14:16 Politik will Maskenpflicht mehrheitlich beibehalten
Die Politik will die Maskenpflicht mehrheitlich beibehalten. Vorstöße einzelner Politiker, sie aufzuheben, ernteten Widerspruch - auch aus Baden-Württemberg. [Weiterlesen]
Freitag, 03. Juli 2020
16:10 Start der bundesweiten Antikörperstudie in Reutlingen
Das Corona-Virus beschäftigt uns auch weiterhin und jede Meldung über neue Fortschritte bei der Impfstoffsuche machen Hoffnung auf ein normales Leben. Doch auf was fußen beispielsweise die Maßnahmen gegen die Virusverbreitung. Helfen soll jetzt eine bundesweite Studie des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung, die durch ihre Forschungsergebnisse eine Grundlage für Handlungsempfehlungen schaffen soll. Am Freitag startete in Reutlingen die Studie mit Unterstützung der Johanniter, des Landkreises Reutlingen und der Stadt Reutlingen. [Weiterlesen]
Dienstag, 30. Juni 2020
08:35 Zirkusverband appelliert an Kommunen, Gastspiele zu ermöglichen
Der Verband Deutscher Circusunternehmen appelliert an Kommunen, Gastspiele ab September zu ermöglichen. Sonst drohe das Aus für viele Zirkusse. Wo Zirkusse festsitzen, sollen sich die Kommunen kulant zeigen. [Weiterlesen]

07:49 Debatte über Corona-Tests für alle - Ärzteverbände skeptisch
Nach dem Vorstoß Bayerns, alle Bürger auf Corona zu testen, hat Ärztepräsident Klaus Reinhardt davon abgeraten. Der Chef des Hausärzteverbandes fordert eine nationale Strategie. Die CSU kontert die Kritik und fordert auch von anderen Bundesländern mehr Tests. [Weiterlesen]
Montag, 29. Juni 2020
16:39 Veranstalter Markus Bastian zur derzeitigen Situation seiner Branche
In der vergangenen Woche erstrahlten im Rahmen der "Night of Light" in ganz Deutschland ausgewählte Bauwerke in Feuerrot. So auch in Reutlingen - RTF1 berichtete. [Weiterlesen]

14:08 Palmer überlegt Corona-App verpflichtend zu machen
Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer äußerte am Wochenende die Idee, eine Pflicht für die Nutzung der Corona-App, für in der Universitätsstadt einzuführen. [Weiterlesen]
Mittwoch, 17. Juni 2020
17:25 Corona-App - Wie kommt die Warn-App bei den Verbrauchern an?
Am gestrigen Dienstag ist die Corona-Warn-App in ganz Deutschland gestartet. Medienberichten zufolge haben bereits 6,5 Millionen Menschen die App auf ihrem Smartphone installiert. [Weiterlesen]

11:52 Curevac darf potentiellen Corona-Impfstoff an Menschen testen
Die Tübinger Biotechfirma Curevac darf eine klinische Studie mit einem potenziellen Corona-Impfstoff beginnen. Es bekam die Zulassung, den Wirkstoff an gesunden Freiwilligen zu testen. [Weiterlesen]
Dienstag, 16. Juni 2020
06:41 Corona Warn App ist verfügbar - Nutzer entscheiden über Erfolg
Die Corona-Warn-App des Bundes ist verfügbar. Sie steht in den Appstores und soll anzeigen, ob man in Kontakt mit einer infizierten Person war und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. [Weiterlesen]
Montag, 15. Juni 2020
15:19 Bund steigt beim Impfstoffhersteller Curevac ein - Hoffnung auf Corona-Impfstoff
Um die Entwicklung eines Corona-Impfstoffes anzuschieben, steigt der Bund mit 300 Millionen Euro beim Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac ein. Über die KfW wird der Bund etwa 23 Prozent an der Firma halten. [Weiterlesen]
Sonntag, 14. Juni 2020
13:22 Wieder mehr Unterricht
Wie das baden-württembergische Kultusministerium mitteilte, wird es ab Montag wieder mehr Unterricht an den Schulen des Landes geben. [Weiterlesen]
Samstag, 13. Juni 2020
09:47 Sportwettbewerbe wieder möglich
Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport sowie das Gesundheitsministerium haben verkündet, dass ab dem 11. Juni wieder Wettkämpfe im Breiten- und Leistungssport ausgetragen werden dürfen. [Weiterlesen]

Nächste 20 Einträge anzeigen >>
(Zuletzt geändert: Freitag, 11.12.20 - 14:46 Uhr   -   26286 mal angesehen)

Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

Foto: RTF.1
Am Ostermontag ist Eierlesen Am Ostermontag um 14 Uhr fällt in Rottenburg-Kiebingen der Startschuss zum diesjährigen Eierlesen.
Foto: RTF.1
Rund 10 Millionen für Clinician Scientist Programme Das Uniklinikum Tübingen erhält 10 Millionen Euro an Fördermitteln für zwei Programme für Clinician Scientists, zu deutsch „klinische Wissenschaftler“.
Foto: Zollernalbkreis
Neue Elterntreffs gegründet Das Netz der Elterntreffs im Zollernalbkreis wächst immer weiter. Mittlerweile gibt es sie an neun Standorten im Landkreis. Das teilt das Landratsamt jetzt mit.

Weitere Meldungen