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Corona-Verordnung

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Quarantäne bei Einreise nach BW - Neue Vorgaben und Ausnahmen im Überblick

Wer aus Risikogebieten nach Baden-Württemberg einreist, muss in Quarantäne - zum Beispiel aus Frankreich und der Schweiz. Für Grenzregionen ist am Wochenende allerdings eine Ausnahme bei Kurzaufenthalten in Kraft getreten. Hier eine Übersicht, welche Verpflichtung für wen gilt.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat unter anderem die französische Region Grand Est und den Schweizer Kanton Zürich wegen der dortigen hohen Infektionszahlen als Risikogebiete eingestuft. Für alle nach Baden-Württemberg Einreisenden aus Risikogebieten gilt die Corona-Verordnung (Einreise-Quarantäne und Testung, kurz CoronaVO EQT). Neu aufgenommen wurde eine Ausnahme von der Quarantäneverpflichtung für Kurzaufenthalte von Personen aus den Grenzregionen in Baden-Württemberg von weniger als 24 Stunden. Diese Änderung trat am Samstag in Kraft.

Das deutsch-französische und deutsch-schweizerische Grenzgebiet ist wegen der täglich hohen Anzahl an Grenzübertritten besonders von den Regelungen der Verordnung betroffen. „Uns ist bewusst, dass Quarantänemaßnahmen in vielerlei Hinsicht für die betroffene Bevölkerung belastend sind. Dies gilt vor allem in europäischen Grenzregionen, die vorbildlich zusammengewachsen sind und deren Grenzen heutzutage erfreulicher Weise im Alltag kaum mehr wahrgenommen werden", sagte Gesundheitsminister Manne Lucha. Darum stünden der grundsätzlichen Quarantänepflicht nach einer Einreise aus einem Risikogebiet stünden differenzierte Ausnahmeregelungen gegenüber.

Grundsätzlich bleiben die Grenzen für die Einreise nach Baden-Württemberg weiterhin offen. Die Corona-Verordnung regelt nicht die Frage, wer nach Baden-Württemberg einreisen darf oder ordnet gar Grenzschließungen an. Das Land Baden-Württemberg kann nicht regeln, wer in die Bundesrepublik Deutschland einreisen darf. Das entscheidet der Bund, konkret das Bundesinnenministerium, auf der Grundlage des Schengener Grenzkodex.

Die Corona-Verordnung trifft lediglich die infektionsschutzrechtlichen Anordnungen, regelt also insbesondere die Frage, ob sich Personen nach der Einreise in eine häusliche Absonderung (Quarantäne) begeben müssen und unter welchen Voraussetzungen sie davon befreit sind.

Ausnahmen von der Quarantänepflicht sind insbesondere vorgesehen für

  • Einreisen nach Baden-Württemberg aus Grenzregionen für weniger als 24 Stunden (namentlich: in Österreich das Land Vorarlberg, im Fürstentum Liechtenstein das gesamte Staatsgebiet, in der Schweiz die Kantone Appenzell, Aargau, Basel, Basel-Landschaft, Jura, Schaffhausen, Solothurn, Sankt Gallen, Thurgau und Zürich, in Frankreich die Départements Bas-Rhin und Haut-Rhin).
  • den beruflich bedingten grenzüberschreitenden Personen-, Waren- und Güterverkehr,
  • beruflich notwendige Einreisen aus dem Risikogebiet (z.B. Berufspendler, Kindergartenkinder, Schülerinnen und Schüler, Studierende, Werkleistungs- sowie Dienstleistungserbringer),
  • für notwendige medizinische Behandlungen
  • sowie für Personen, die sich nur kurzzeitig (weniger als 48 Stunden) im Risikogebiet aufgehalten haben (Auspendler).

Auch Beschäftigte, die unaufschiebbar beruflich veranlasst in das Risikogebiet einreisen müssen, beispielsweise Montagearbeiter, müssen nach der Wiedereinreise nicht in Quarantäne. Insbesondere Berufs- und Bildungspendler sind daher von Vorneherein von der Quarantänepflicht ausgenommen.  Verheiratete oder Partner einer festen Beziehung sind von der Quarantänepflicht ebenfalls befreit.

Darüber hinaus ermöglicht die Corona-Verordnung flexible und der Situation angepasste Lösungen, da die Pflicht zur häuslichen Quarantäne durch die Vorlage eines negativen Testergebnisses entfällt (Stand: 16.10.2020).

Das Ministerium für Soziales und Integration appelliert an die Menschen in Baden-Württemberg und in allen Grenzregionen, den Infektionsschutz sehr ernst zu nehmen und sich entsprechend freiwillig zu beschränken. Minister Lucha: „Nicht alles, was erlaubt ist, ist derzeit auch empfehlenswert. Die Eindämmung der Pandemie ist eine Aufgabe, die nur gelingen kann, wenn alle im wahrsten Sinne des Wortes grenzüberschreitend zusammenhalten."

Dienstag, 03. März 2020
10:20 Nach Skiurlaub: Reiserückkehrer aus dem Zollernalbkreis mit Coronavirus infiziert
Ein 61-Jähriger Mann aus dem Zollernalbkreis ist mit dem Coronavirus infiziert. Er war als Teil einer Reisegruppe zum Skiurlaub in Südtirol gewesen. Aktuell befindet sich der Mann in häuslicher Isolation. [Weiterlesen]
Labor-Untersuchung

07:28 Corona-Fälle in Baden-Württemberg steigen nach Faschingsferien an
Mehrere infizierte Reiserückkehrer haben nach den Faschingsferien zu einem Anstieg der Coronavirus-Fälle in Baden-Württemberg geführt. Bei ihnen wiederum haben sich mehrere Kontaktpersonen angesteckt. Inzwischen gibt es 26 bestätigte Infektionen in Baden-Württemberg. [Weiterlesen]
Samstag, 29. Februar 2020
16:11 Landratsamt richtet Coronavirus-Hotline ein
Das Landtatsamt Tübingen hat für Fragen rund um den Coronavirus eine Hotline eingerichtet. [Weiterlesen]
Telefon
Freitag, 28. Februar 2020
22:47 Weiterer Coronavirus-Fall im Landkreis Göppingen
Im Landkreis Göppingen ist eine zweite Person am Coronavirus erkrankt. Laut Sozialministerium handelt es sich um eine Kontaktperson, die bereits zu Hause isoliert war und leichte Atembeschwerden entwickelt hat. [Weiterlesen]

16:44 Zollernalbklinikum - Verdacht auf Coronavirus nicht bestätigt
Der Verdacht, dass sich eine Patientin des Balinger Zollernalb Klinikums mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben soll, hat sich nicht bestätigt. Das teilte die Klinik noch am gestrigen Donnerstagabend mit. [Weiterlesen]
Coronaverdacht Zollernalbklinikum Balingen2020

15:03 Ferienrückkehrer aus Corona-Risikogebieten sollen Zuhause bleiben
Das Kultusministerium Baden-Württemberg hat seine jüngsten Empfehlungen für Schulen, Kindergärten und Behörden präzisiert: Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sollen Zuhause bleiben. Auf Klassenfahrten, Studienfahrten und Schüleraustausch soll im Zweifelsfall verzichtet werden. [Weiterlesen]

13:42 Zwei weitere Corona-Fälle - Erstmals Treffer über Influenza-Test
In Baden-Württemberg gibt es seit dem späten Donnerstagabend zwei neue bestätigte Corona-Fälle. Im ersten Fall handelt es sich um einen Mann aus dem Landkreis Ludwigsburg, der innerhalb der so genannten Influenza-Surveillance "herausgefischt" wurde. [Weiterlesen]
Corona-Virus
Donnerstag, 27. Februar 2020
21:21 Mit Coronavirus infizierter Klinikarzt hat niemanden angesteckt
Der Oberarzt des Tübinger Uniklinikums, der sich mit dem Coronavirus infiziert hat, hat nach bisherigem Stand niemanden angesteckt. Das ergaben die Tests bei seinen Kontaktpersonen. Eine Kontaktperson seiner Tochter ist allerdings infiziert. [Weiterlesen]
Operation Foto: pixelio.de - Martin Büdenbender

20:36 Vier weitere Coronavirus-Infektionen in Baden-Württemberg
In Baden-Württemberg gibt es vier weitere bestätigte Corona-Fälle. Im Kreis Böblingen ist eine Kontaktperson der Tübinger Coronavirus-Patientin erkrankt. Zudem gibt es drei Infizierte aus dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald bzw. der Stadt Freiburg. [Weiterlesen]

07:40 Göppinger Coronavirus-Patient besuchte nach Italienreise Kino
Der Göppinger Coronavirus-Patient hat nach seiner Italienreise, bei der er sich wohl angesteckt hatte, ein Kino in Neu-Ulm besucht. Das Landratsamt bittet Besucher, die am Samstagabend ebenfalls dort waren, auf Symptome zu achten. Der 25-Jährige war der erste bestätigte Coronavirus-Fall in Baden-Württemberg. Später kamen drei weitere aus Tübingen und Rottweil dazu. [Weiterlesen]
Im Labor: Arbeit am Mikroskop
Mittwoch, 26. Februar 2020
21:51 Gefährdet Coronavirus die Fußball-EM 2020?
Generelle Grenzschließungen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, lehnen europäische Gesundheitsminister bislang ab. Ob Großveranstaltungen abgesagt werden müssen, solle von Fall zu Fall geprüft werden, hieß es. Ist nun auch die Fußball-Europameisterschaft 2020 gefährdet? Erste Turnier- und Spielabsagen im Sport gibt es schon. [Weiterlesen]

20:44 Vierter Corona-Fall in Baden-Württemberg: Rottweiler kam aus Risikogebiet in Italien
Nach den zwei positiven Corona-Testergebnissen am heutigen Mittwoch in Tübingen hat das Landesgesundheitsamt am Mittwochabend einen weiteren Fall in Rottweil bestätigt. Am Vortrag war bereits ein Göppinger positiv getestet worden. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf vier. [Weiterlesen]

17:06 Ein Tübinger Coronavirus-Erkrankter ist Arzt am Uniklinikum
Einer der beiden Coronavirus-Patienten am Uniklinikum Tübingen arbeitet als Arzt in der Klinik. Das UKT hat deshalb Oberärzte, die mit ihm an einer Tumorkonferenz teilgenommen hatten, vorerst von ihrer Arbeit entbunden. Der Erkrankte ist der Vater der Freundin des Göppinger Coronavirus-Patienten. Auch die 24-Jährige Frau ist erkrankt. Vater und Tochter gehe es aber soweit gut, hieß es. [Weiterlesen]

15:40 Coronavirus in Tübingen angekommen: 2 bestätigte Infektionen am UKT
Das Corona-Virus hat Tübingen erreicht: Am Universitätsklinikum Tübingen gibt es zwei bestätigte Infektionen. Das gab das UKT soeben in einer Pressemitteilung bekannt. Möglicherweise handelt es sich um zwei Kontaktpersonen des Göppinger Corona-Virus-Erkrankten. [Weiterlesen]
Pressekonferenz UKT zum Coronavirus am 26.02.2020

05:46 Erste Coronavirus-Infektion in Baden-Württemberg - In Italien angesteckt?
In Baden-Württemberg gibt es eine erste bestätigte Infektion mit dem Corona-Virus. Der Patient aus dem Landkreis Göppingen hat sich vermutlich bei einer Italienreise angesteckt, teilte das Sozialministerium mit. Die Infektion mit dem Coronavirus wurde am Dienstagabend nachgewiesen. [Weiterlesen]
Dienstag, 25. Februar 2020
09:51 Corona-Impfstoff erst in einem Jahr - Forschung an Therapie wichtig
Einen Impfstoff gegen das Corona-Virus wird es laut Robert-Koch-Institut erst in etwa einem Jahr geben. Wichtig sei daher, dass auch an Therapeutika geforscht wird, um den bereits Erkrankten helfen zu können, sagte Institutsleiter Prof. Lothar Wieler. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erklärte, das Corona-Virus sei "als Epidemie in Europa angekommen". [Weiterlesen]
Impfen Foto: pixelio.de - CFalk
Samstag, 08. Februar 2020
12:17 Coronavirus - Landesgesundheitsamt richtet Info-Hotline ein
Für Fragen zum Coronavirus hat das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg eine eigene Hotline für die Bevölkerung eingerichtet. [Weiterlesen]
Mittwoch, 05. Februar 2020
14:53 Coronoavirus: Auswirkungen auf die Wirtschaft
Die Auswirkungen des Coronavirus machen sich mittlerweile auch hier in der Region bemerkbar. So sorgen sich in der Region Neckar-Alb ansässige Firmen, mit Niederlassungen im chinesischen Ausland, wie beispielsweise die Erbe Elektromedizin GmbH, durchaus um ihre Mitarbeiter. [Weiterlesen]
Baukran Foto: pixelio.de - Christian v. R.
Dienstag, 04. Februar 2020
12:28 Umsatzrückgang durch Coronavirus
In der Outletcity Metzingen machen sich jetzt die ersten Auswirkungen des in China grasierenden Coronavirus und der damit verbundenen Ausreisebestimmungen bemerkbar - die Umsätze gehen zurück [Weiterlesen]

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Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

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Übergabe eines barrierefreien Busses an Krementschuk Repräsentanten der Städte Tübingen und Krementschuk kamen am Dienstag auf dem Marktplatz vor dem Tübinger Rathaus zusammen. Der Anlass: Die Übergabe eines barrierefreien Mercedes-Busses von der deutschen Stadt an die ukrainische. Wir waren vor Ort.
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Großbrand in Schonacher Schreinerei Bei einem Großbrand in Schonach im Schwarzwald ist in der Nacht zum Mittwoch eine Schreinerei komplett ausgebrannt.
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500.000 IT-Geräte müssen ersetzt werden Hunderttausende Laptops und andere Digitalgeräte müssen bald an Schulen im Land ersetzt werden.

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