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Bundesgesundheitsminister

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Kommende Karnevals-Saison soll wegen Corona ausfallen

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich in einer Telefonschalt-Konferenz des Gesundheitsausschusses des Bundestags am Dienstag dafür ausgesprochen, den Karneval in der Saison 2020/2021 bundesweit komplett ausfallen zu lassen.

Dies erfuhr die Rheinische Post auf Nachfrage aus Teilnehmerkreisen der Schaltkonferenz. Demnach sagte Spahn: "Ich war selbst Kinderprinz und komme aus einer Karnevalshochburg. Ich weiß also, wie wichtig Karneval für viele Millionen Deutsche ist. Aber: Ich kann mir Karneval in diesem Winter, mitten in der Pandemie schlicht nicht vorstellen. Das ist bitter, aber so ist es."

Die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Kirsten Kappert-Gonther, hat sich ebenfalls gegen Karneval während der Corona-Pandemie ausgesprochen. "Karneval unter hygienischen Bedingungen ist schwer vorstellbar", sagte Kappert-Gonther der Zeitung. "Das Virus versteht keinen Spaß. Gesundheit muss vorgehen."

In diesem Jahr hatten die Karnevals- und Faschingsumzüge noch stattgefunden. Die Corona-Pandemie hatte zu diesem Zeitpunkt hierzulande noch nicht mit Wucht begonnen.

Dennoch gab es Kritik von Experten. "Skiurlaub und dann Karneval feiern - das war der perfekte Sturm", sagte damals etwa der Groninger Mikrobiologe Alex Friedrich. Denn Menschen seien zu einer Zeit in den Skiferien gewesen, als in Österreich und Norditalien das Virus noch weitgehend unerkannt wütete.

Gerade in den Jecken-Hochburgen im Rheinland hatten die Karnevalisten zuletzt gehofft, auch im kommenden Jahr wieder feiern zu können. Prompt kam Kritik, etwa von Sebastian Hartmann, Vorsitzender der NRW-SPD. Er kritisierte die Pläne des Festkomitees Kölner Karneval, im nächsten Jahr einen Rosenmontagszug in Köln durchzuführen.

"Es ist absehbar, dass auch im Karneval die Mindestabstände eingehalten werden müssen", sagte Hartmann dem Kölner Stadt-Anzeiger". "Ich kann mir nicht vorstellen, wie das bei den Scharen von Zuschauerinnen und Zuschauern funktionieren soll", fügte der Bundestagsabgeordnete aus Bornheim hinzu. "Es sei denn, man begnügt sich damit, dass die Jecken den Zugteilnehmern vom Fenster aus zujubeln", erklärte Hartmann.

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