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Infektion

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Reiserückkehrer aus Mallorca positiv auf Corona getestet

Erste Reiserückkehrer aus Mallorca sind positiv auf das Corona-Virus getestet worden. So zum Beispiel eine vierköpfige Familie aus Cottbus.

Betroffen ist eine vierköpfige Familie aus Cottbus, die von einem Aufenthalt auf der spanischen Insel Mallorca zurückgekehrt ist. Die Familie war am vergangenen Sonntag in Nürnberg gelandet und dann mit dem Auto nach Cottbus weitergefahren.

In Bayern werden derzeit Testzentren für Reiserückkehrer an den Flughäfen eingerichtet. Im Fall der Familie wurde der Coronatest nach der Rückkehr allerdings von einem der Arbeitgeber routinemäßig veranlasst. Er fiel positiv aus.

Die gesamte Familie – Eltern und zwei Töchter der Jahrgänge 1987, 1986, 2006 und 2012 – befindet sich in Quarantäne. Das selbe gilt für die bis jetzt ermittelten Kontaktpersonen der Familie. Die Familienmitglieder zeigen derzeit keine Symptome. Die darüber hinausgehende Rückverfolgung von Kontakten bzw. der Infektionskette erfolgt derzeit und dauert an.

Mallorca gilt aktuell nicht als Risikogebiet. Feierszenen vom Ballermann, bei der Sicherheits- und Hygienemaßnahmen offensichtlich missachtet wurden, sorgten aber für Aufsehen und Empörung. Die spanischen Behörden verschärften daraufhin die Maßnahmen.

"Was sich auf Mallorca und in anderen Ländern abspielt, kann eine zweite Welle in Deutschland auslösen", mahnte zum Beispiel SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. "Mallorca sehe ich nach den Bildern vom Ballermann als Risikogebiet", so der Politiker zur Rheinischen Post. Deutschland solle eine Testpflicht für Urlauber aus solchen Risikogebieten einführen, sagte Lauterbach. "Denkbar wäre: An Flughäfen müssten die Passagiere ihre Personalien hinterlegen und binnen weniger Tage einen Corona-Test nachweisen." Nur so könnten die Behörden schnell genug mitbekommen, ob Urlauber nicht das Virus nach Deutschland einschleppen, sagte der Gesundheitsexperte.

Problematische Bedingungen im Flugzeug

Lauterbach rief die Bundesregierung dazu auf, sich für eine Änderung der Abstandsregeln in Flugzeugen einzusetzen. "Es kann nicht sein, dass wir uns mit den schlechten Konzepten der EU für Flugreisende einfach so abfinden. Die Bundesregierung sollte sich dringend dafür einsetzen, dass ein Platz zwischen Flugpassagieren frei bleiben muss", sagte Lauterbach. Die beste Filteranlage im Flugzeug helfe nicht, wenn man neben einem Infizierten sitze.

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