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Studie

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Coronavirus schädigt offenbar Nervensystem

Das Coronavirus schädigt offenbar das zentrale Nervensystem - auch bei einem milden Krankheitsverlauf. Darauf deuten erstmals die Ergebnisse einer klinischen Studie hin.

Die Folgen von Beeinträchtigungen des zentralen Nervensystems können der Verlust des Geruchssinns oder Kopfschmerzen sein. Bislang wurde bei leichten Verläufen kein direkter Zusammenhang zu Covid-19 nachgewiesen.

Die Studie an der Regensburger Klinik St. Hedwig mit 100 Teilnehmern liefert nun zum ersten Mal Hinweise, die eine direkte Beeinträchtigung des zentralen Nervensystems bestätigen.

Die Mediziner haben einen so genannten biologischen Marker benutzt. Sie haben die Konzentration von Neurofilament gemessen, einem wichtigen Bestandteil von Nervenzellen. Nun wollen die Mediziner mögliche Langzeitfolgen einer Covid-19-Infektion beobachten.

„Deshalb ist es so wichtig, genau zu beobachten, welche neurologischen Langzeitfolgen nach einer Covid-19-Infektion bestehen bleiben können. Und es zeigt sich immer mehr, dass wir im Umgang mit der Corona-Pandemie nicht nachlässig werden dürfen", lautet das Fazit von Prof. Dr. Sven Wellmann zu dem Ergebnis der Studie.

Praktisch zeitgleich wurden die Ergebnisse dieser Studie durch eine unabhängige Studie aus den USA und Schweden bestätigt.

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(Zuletzt geändert: Mittwoch, 15.07.20 - 15:39 Uhr   -   19529 mal angesehen)

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