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Burladingen

Foto: RTF.1
Trigema näht jetzt Mundschutz-Masken gegen Corona

Trigema näht ab sofort Mundschutz-Masken für medizinisches Personal in der Coronakrise. Aber auch Privatpersonen können sie bestellen.

Die so genannten Testgeschäfte des schwäbische Familienunternehmens Trigema sind wie viele andere Läden geschlossen - daher hilft das Unternehmen nun in der Coronakrise aus: Es näht ab sofort Mundschutzmasken. Bis zu 10.000 Masken und mehr sollen täglich aus Burladingen geliefert werden, sagt Bonita Grupp, Tochter des Firmenchefs Wolfgang Grupp, im Podcast des Unternehmens.

Die Masken gibt es für 120 Euro im Zehnerpack über den Online-Shop von Trigema. Vorrang hätten Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, so Bonita Grupp. Aber auch Privatpersonen können die Zehnerpacks bestellen. Nachbarn oder Familien könnten zum Beispiel eine gemeinsame Bestellung aufgeben, so Grupp Die Nachfrage brachte Trigema auf die Idee, in die Produktion einzusteigen.

Trigema sei schon vor zwei Wochen von diversen Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern angeschrieben worden, "ob wir nicht Schutzkleidung herstellen könnten", so Bonita Grupp. Man habe sich daher dazu entschlossen, mit Einrichtungen in der Region einen Mundschutz zu entwickeln.

Die Masken werden aus einem zweilagigen Piqué-Stoff hergestellt, mit einem Verschluss zum Binden oder mit Gummiband. So könne zum Beispiel ein Pfleger im Seniorenheim die Ansteckung der zu pflegenden Person verhindern, so Bonita Grupp.

Trigema erhält derzeit Mails von Menschen, die fragen, ob sie beim Nähen helfen können. Diese werde man beantworten, so Grupp. "Aber aktuell haben wir hier bei uns dadurch, dass alle anderen Vertriebswege ausgefallen sind, noch viele Mitarbeiter vor Ort, die bereit sind, zu helfen."

 

 

Die Schutzmasken sind laut Trigema wiederverwendbar. Sie können gewaschen werden - gerade deshalb seien die Einrichtungen wie Seniorenheime daran interessiert. Mann kann sie laut Bonita Grupp bei 95 Grad waschen oder mit Desinfektionswaschmittel bei 60 Grad.

Auch andere Unternehmen haben ihre Produktion auf die Coronakrise angepasst. Eine Tübinger Chemiefirma erhielt die Erlaubnis, dringend benötigtes Desinfektionsmittel zu produzieren. Ein bayerischer Autozulieferer, der sonst Sitze herstellt, fertigt laut Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger ebenfalls Mundschutzmasken. Produktion vor Ort sei wichtig, so Aiwanger, da die Belieferung derzeit nicht reibungslos klappe und bestellte Ware verschwinde.

Ebenfalls in Bayern haben Schnapsbrennereien Alkohol an Kliniken geliefert - zur Desinfektion.

Donnerstag, 29. Oktober 2020
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Der Deutsche Städtetag begrüßt die Maßnahmen von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie: "Besser, jetzt entschlossen zu handeln, als später mit Versäumnissen zu hadern". [Weiterlesen]
Mittwoch, 28. Oktober 2020
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.Angesichts eines drohenden erneuten Lockdowns befürchten viele Händler im Südwesten drastische Umsatzeinbußen in den kommenden Wochen vor Weihnachten. „Jegliche Einschränkungen, auch Flächenbegrenzungen in diesem für die Händler extrem wichtigen Vorweihnachtsgeschäft, wird für tausende Betriebe - auch für gesunde mittelständische das Aus bedeuten“, sagt der Präsident des Handelsverbands Baden-Württemberg (HBW), Hermann Hutter: „Jegliche Beschränkungen im Einzelhandel vor Weihnachten bedeutet das Aus für tausende Betriebe, auch für gesunde, mittelständische Händler“ [Weiterlesen]

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In einem Schreiben an die Regierenden der Länder setzt sich die European Waterpark Association (EWA) als Verband der europäischen Freizeitbäder und Thermen für eine differenziertere Betrachtung bei der Diskussion um einen möglichen zweiten Lockdown ein. Es gebe keinen Grund, öffentliche Bäder als Orte mit einem höheren Infektionsrisiko und zu betrachten und etwa auf eine Stufe mit Kneipen und Bars zu stellen. Die Erfahrungen während des Betriebs unter Pandemiebedingungen hätten das Gegenteil bewiesen: [Weiterlesen]

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In der Nacht zum Mittwoch sind die Bundes-Pläne für den zweiten Lockdown bekannt geworden: Er soll vom 04. bis 30. November 2020 gelten. Die Ministerpräsidenten müssen noch zustimmen. Schließen müssten demnach: Theater, Oper, Konzerthäuser, Sportanlagen, Fitnesstudios, Körperpflege, Schwimmbäder, Freizeitparks, Messen. Touristische Übernachtungen werden verboten. Gastronomie darf nur noch Abholservice anbieten. Einzelhandel bleibt unter Auflagen verschont. Friseure und Physiotherapie bleiben erlaubt. Schulen und Kitas bleiben offen - und werden besser geschützt. Nur noch Mitglieder zweier Haushalte dürfen sich treffen. [Weiterlesen]
Dienstag, 27. Oktober 2020
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Die Kassenärztliche Vereinigung warnt vor einem Kollaps des deutschen Gesundheitssystems: Eine Modellrechnung habe ergeben, dass in 28 Tagen alle Intensivbetten in Deutschland belegt sind. In Tübingen sind heute bereits 90 % aller Intensivbetten belegt. In Reutlingen sind 72 % belegt. Im Zollernalbkreis sind 79% belegt. Derzeit werden in der Region 4 Covid19-Patienten beatmet. Insgesamt verfügt die Region Neckar-Alb noch über 34 freie Intensivbetten. [Weiterlesen]

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08:40 SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach fordert "Teil-Shutdown"
Angesichts der stark steigenden Corona-Zahlen fordert SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach einen bundesweiten Teil-Shutdown "für eine begrenzte Zeit". Mit offenen Schulen, aber geschlossenen Lokalen. Die Menschen seien zu sorglos. [Weiterlesen]

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Montag, 26. Oktober 2020
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Sonntag, 25. Oktober 2020
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Samstag, 24. Oktober 2020
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Donnerstag, 22. Oktober 2020
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05:49 Schnelltest-Strategie für Pflegeheime als "Mogelpackung" kritisiert
Patientenschützer haben die angekündigten Schnelltests für Pflege- und Altenheime als völlig unzureichend kritisiert. Die Test-Kontingente seien viel zu niedrig. [Weiterlesen]

05:45 Einheitliche Corona-Regeln für Pflegeheime geplant - ohne Isolation
Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung will für einheitliche Corona-Regeln in Deutschlands Pflegeheimen sorgen. Eine Isolation der Bewohner soll es nicht nochmal geben. [Weiterlesen]
Mittwoch, 21. Oktober 2020
17:53 Jens Spahn hat Corona - Bundesgesundheitsminister in Quarantäne
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Dienstag, 20. Oktober 2020
16:14 Kretschmann und Lucha zu weiteren Strategien in der Corona-Pandemie
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(Zuletzt geändert: Freitag, 20.03.20 - 16:36 Uhr   -   30526 mal angesehen)

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Übergabe eines barrierefreien Busses an Krementschuk Repräsentanten der Städte Tübingen und Krementschuk kamen am Dienstag auf dem Marktplatz vor dem Tübinger Rathaus zusammen. Der Anlass: Die Übergabe eines barrierefreien Mercedes-Busses von der deutschen Stadt an die ukrainische. Wir waren vor Ort.
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Großbrand in Schonacher Schreinerei Bei einem Großbrand in Schonach im Schwarzwald ist in der Nacht zum Mittwoch eine Schreinerei komplett ausgebrannt.
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500.000 IT-Geräte müssen ersetzt werden Hunderttausende Laptops und andere Digitalgeräte müssen bald an Schulen im Land ersetzt werden.

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