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Reutlingen

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Koordinierungsstab Kommunikation für Corona-Lage eingerichtet

"Es wird ernst", betonte Reutlingens Oberbürgermeister Thomas Keck am heutigen Donnerstagvormittag, bei einer Pressekonferenz in der städtischen Feuerwache.

Um organisatorische Aufgaben, die aufgrund des Coronavirus auf die Achalmstadt zukommen werden, schnell und effizient umsetzten zu können, wurde nun der Koordinierungsstab Kommunikation -kurz KoKo- gegründet, der sich täglich trifft.

Dass die Lage, aufgrund des sich rasant ausbreitenden Coronavirus, auch in Reutlingen angespannt ist, sah man den Mitgliedern des neu gegründeten "Koordinierungsstab Kommunikation", darunter Oberbürgermeister Thomas Keck, und die beiden Bürgermeister Alexander Kreher, Robert Hahn, sowie Ordnungsamt Leiter Albert Keppler heute Vormittag an.

Die Pandemie sei in Reutlingen angekommen und ließe sich auch nicht aufhalten,aber in die Länge ziehen, so Keck. 

Feuerwehrkommandant Harald Herrmann, der auch Teil des Koordinierungsstabs ist, erklärte welche Maßnahmen die Stadt Reutlingen jüngst ergriffen hat.

Es sei innerhalb des Reutlinger Verwaltungsstabs mit KoKo eine Gruppe aktiviert worden, die sich täglich träfe, neue Informationen hinsichtlich des Coronavirus auswerte und dann, darauf basierend,  Beschlüsse für die Stadt umsetze. 

Eine Maßnahme die der KoKo zum Schutz der Reutlinger Bürgerschaft bereits beschlossen hat, wird am morgigen Freitag in Kraft treten. Denn ab Freitag den 13.03.2020 hat die Stadt ein Verbot für Versammlungen und Veranstaltungen mit mehr als 200 Personen erlassen. OB Keck appellierte außerdem dazu, wenn nicht unbedingt notwendig, kleinere Treffen ebenfalls abzusagen. 

Die sogenannte "Soziale Distanzierung" die dazu beitragen soll, dass sich COVID19 nicht weiter ausbreitet, betrifft auch Kecks persönlichen Arbeitsplatz, das Reutlinger Rathaus. Das solle bitte nur noch wenn unbedingt notwendig besucht werden, so der Rathauschef. Natürlich könne man alle wichtigen Ämter weiterhin telefonisch oder per E -mail erreichen, so Keck weiter.

Allen Verantwortlichen war wichtig zu betonen, dass die gegenwärtig und künftig ergriffenen Maßnahmen, auf Basis des Infektionsschutzgesetzes durchgeführt würden. Es gehe nicht darum die Demokratie auszuhebeln oder Grundrechte einzuschränken, sondern der Volksgesundheit Rechnung zu tragen.

Dementsprechend wird sich der Reutlinger Koordinierungsstab Kommunikation wohl auch in den nächsten Wochen noch täglich treffen und alles versuchen, um die Corona-Krise in der Achalmstadt bestmöglich bewältigen zu können.

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(Zuletzt geändert: Donnerstag, 12.03.20 - 21:06 Uhr   -   22334 mal angesehen)

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