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Corona-Krise

Foto: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
Bund will Firmen mit Steuer-Erleichterungen helfen

Das Bundesfinanzministerium will Firmen in der Corona-Krise mit steuerlichen Maßnahmen unterstützen. Baden-Württembergs Finanzministerin begrüßt die Pläne. Die IHK fordert rasche Liquiditätshilfen.

Die Ausbreitung des Corona-Virus' wirkt sich mehr und mehr auf Unternehmen aus. Im Bundesfinanzministerium werden daher die rechtlichen Grundlagen für steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung der Firmen vorbereitet. Baden-Württembergs Finanzministerin Edith Sitzmann begrüßt das ausdrücklich.„Sobald uns aus Berlin die Möglichkeit eröffnet wird, werden die Finanzämter im Land alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel ausschöpfen, um finanzielle Schwierigkeiten für betroffene Betriebe abzumildern", sagte sie. „Unsere Steuerverwaltung wird dann so schnell und unbürokratisch wie möglich helfen."

Beispielsweise könnten bereits fällige Steuerzahlungen auf Antrag vorübergehend gestundet werden. In diesen Fällen würden keine Stundungszinsen erhoben. Auch sogenannte Säumniszuschläge, also Zuschläge bei verspäteter Zahlung, könnten erlassen werden. In begründeten Fällen könnte es außerdem möglich sein, dass Vollstreckungen ohne Zuschläge aufgeschoben werden.

Darüber hinaus seien auch Erleichterungen für Unternehmen vorgesehen, die Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer und die Körperschaftsteuer abzusenken und anzupassen. Die Ministerin stellte fest: „Wo immer das möglich ist, sollen die steuerlichen Maßnahmen ohne aufwändige Prüfungen und Verfahren kurzfristig umgesetzt werden."

Sie empfahl Unternehmerinnen und Unternehmern, sich direkt an das zuständige Finanzamt zu wenden. Die Beschäftigten der Finanzämter können im Einzelfall Auskunft geben.

Die Industrie-und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart fordert rasche Liquiditätshilfen. Dazu zählen die sofortige Anpassung von Steuervorauszahlungen bis hin zu zinsfreien Steuerstundungen sowie die Abschaffung der Vorfälligkeit bei der Sozialversicherung. Hilfreich wäre laut IHK zudem, die Einschränkungen beim steuerlichen Verlustrücktrag zurückzunehmen. Dies bringe Liquidität, weil Verluste im aktuellen Jahr mit Gewinnen aus einem Vorjahr verrechnet werden können, für das noch keine Steuererklärung vorliegt, so Marjoke Breuning, Präsidentin der IHK Region Stuttgart.

Laut Breuning bieten die Steuergesetze vielfach schon entsprechende Spielräume für Notsituationen. Wo nicht, müsse rasch nachgebessert werden. Dies gelte auch für die Vorfälligkeit bei der Sozialversicherung für Unternehmen, nämlich die Abführung des Arbeitgeberanteils bei der Sozialversicherung schon im laufenden Monat. Dies sollte kurzfristig angepasst oder zumindest ausgesetzt werden. Angesichts leerer Kassen vor allem in der Rentenversicherung war diese Regelung 2005 eingeführt worden. Breuning: „Jetzt sind die Kassen voll, aber in vielen Unternehmen brennt die Hütte."

Bund und Länder sollten auch überlegen, ob eine zinsfreie Stundung fälliger oder fällig werdender Steuern des Bundes und des Landes sowie die unbürokratische Anpassung von Steuervorauszahlungen aller Betriebe für die nächsten Monate in Anbetracht der brisanten Lage das richtige Instrument sei, so Breuning weiter. Viele Betriebe seien am Rand ihrer wirtschaftlichen Belastbarkeit.

„Es ist dringend geboten, dass die Bundesregierung konkrete Liquiditätsmaßnahmen ergreift. Die Beschlüsse des Koalitionsausschusses gehen in die richtige Richtung. Jetzt geht es um eine weitergehende unbürokratische und sehr schnelle Umsetzung", betont die IHK-Präsidentin. Die IHK begrüßt die Erleichterungen beim Kurzarbeitergeld. Demnach sollen die Arbeitgeber die Sozialbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden voll erstattet werden und nicht nur – wie zunächst geplant – zu 50 Prozent.

Für den Fall von Betriebsschließungen oder Schwierigkeiten im Betrieb aufgrund von ausbleibenden Aufträgen oder fehlenden Zulieferungen kann das Kurzarbeitergeld eingreifen. Kurzarbeit wird auf Antrag durch die jeweilige zuständige Agentur für Arbeit gewährt. Ob die Voraussetzungen für die Gewährung vorliegen, prüft die zuständige Agentur für Arbeit im Einzelfall. Wichtig ist bei allen erforderlichen Sofortmaßnahmen, dass diese einfach und unbürokratisch abrufbar sein müssen. „Langwierige Prüfungen, die für Zeiten außerhalb von Ausnahmesituationen entwickelt worden sind, können gefährliche Liquiditätsengpässe bei den Betrieben schaffen", sagt Stuttgarts IHK-Präsidentin Breuning.

Sonntag, 22. März 2020
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Samstag, 21. März 2020
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So könnte man die Botschaft von Edeka-Händler Hieber an die FFF-Generation auf den Punkt bringen: "Vor einigen Wochen habt Ihr .. Euch beschwert, dass man Euch die Zukunft gestohlen hat!" Wenn die FFF_Generation jetzt nicht zuhause bleibe, werde das diese Generation zusammen mit ihren Kindern und Enkeln ausbaden. Ab sofort werde an die "Party People" keinerlei "Alkohol Chips & Co" mehr verkauft. Lesen Sie den dramatischen Appell hier: [Weiterlesen]
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06:39 Corona-Lexikon: Auf Leben und Tod - Sind genügend Beatmungsbetten da?
Immer mehr schwerkranke Corona-Patienten müssen in die Intensivstation und an Beatmungsgeräte. Weil in Spanien und Italien zu wenig Plätze vorhanden sind, treffen Ärzte dort immer häufiger eine Entscheidung auf Leben und Tod: Wer bekommt einen lebensrettenden Platz. Und wer nicht? Fragen Sie sich, wie das in Deutschland aussieht? Lesen Sie hier die Antworten. In unserem Corona-Lexikon: [Weiterlesen]
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06:21 Corona-Lexikon: Herdenimmunität - Was heißt das eigentlich?
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05:29 Frisöre müssen schließen - Landesregierung weitet Corona-Maßnahmen weiter aus
Friseure in Baden-Württemberg müssen schließen. Das gab die Landesregierung am Abend bekannt. In einer Pressekonferenz am Nachmittag hatte die Regierungsspitze um Kretschmann und Strobl zuvor schon ein Versammlungsverbot ab 3 Personen, Reisebeschränkungen für Risikoländer und ein Bewirtungsverbot verkündet. Die Einzelheiten lesen Sie hier: [Weiterlesen]
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Freitag, 20. März 2020
21:13 4.814 freie Intensivbetten für Corona-Patienten. Plus X !
Deutschlandweit gibt es derzeit mindestens 4.814 freie Intensiv-Betten für Corona (Covid-19) - Patienten. Das ergab eine erste Übersicht des neu gestarteten DIVI Intensivregisters. Bisher stellten 600 von rund 1200 Intensivstationen ihre Daten zur Verfügung. Die tatsächliche Zahl der verfügbaren Intensivbetten dürfte also noch höher liegen. Alles Weitere lesen Sie hier: [Weiterlesen]
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15:33 Versammlungsverbot für mehr als 3 Personen: Bei Verstößen Bussgelder bis 25.000 EUR, lange Haftstrafen
Die baden-württembergische Landesregierung hat ab sofort ein ein striktes Versammlungsverbot über 3 Personen in Kraft gesetzt. Ausgenommen sind Paare und Familien. Verstöße werden streng geahndet: Es drohen langjährige Gefängnisstrafen und Bußgelder bis 25.000 EUR. Lesen Sie alles hier: [Weiterlesen]
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14:02 Besuchsverbote: Altenpflege unter Ausschluss der Angehörigen wegen Corona
Wegen des Coronavirus gelten in vielen Altenheimen Besuchsverbote. Der Personalschlüssel muss nicht mehr erfüllt werden. Einblick für Angehörige wird schwerer. [Weiterlesen]

13:41 Corona-Pressekonferenz ab 14:15 Uhr: Kommt die Ausgangssperre? Welche Maßnahmen gibt Landesregierung bekannt?
Kommt die Ausgangssperre? Oder eine Ausgangsbeschränkung für bestimmte Tätigkeiten? Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Innenminister Thomas Strobl äußern sich heute ab 14:15 in einer Pressekonferenz zur aktuellen Lage in Baden-Württemberg. Offenbar geht es auch um weitere Maßnahmen gegen die Corona-Epidemie. Wir berichten in diesem Artikel ab 14:15 Uhr live über die Pressekonferenz: [Weiterlesen]
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12:42 Bayern verhängt zweiwöchige Ausgangsbeschränkungen
Bayern hat wegen des Coronavirus strenge Ausgangsbeschränkungen verhängt. Ministerpräsident Söder erklärte, man müsse die Menschen schützen - "auch vor sich selbst". Weitere Geschäfte werden geschlossen. [Weiterlesen]

06:10 Corona-Soforthilfen für Firmen und Selbständige im Land
Die Landesregierung von Baden-Württemberg stellt insgesamt 6,2 Milliarden Euro für Sofortmaßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und Ihrer Folgen zur Verfügung. [Weiterlesen]
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05:58 Freiburg erlässt eingeschränkte Ausgangssperre
In Freiburg gilt ab sofort ein Betretungsverbot für öffentliche Orte. Bürger sollen nur in dringenden Fällen aus dem Haus. Grund ist die dramatische Coronavirus-Lage im angrenzenden Frankreich. [Weiterlesen]
Donnerstag, 19. März 2020
20:31 Zoll verhindert offenbar illegalen Export von Atemschutzmasken
Der Zoll hat bei einer Kontrolle im europäischen Verteilzentrum von 3M in Jüchen hochwertige Atemschutzmasken und andere Schutzkleidung beschlagnahmt, die offenbar illegal exportiert werden sollten. [Weiterlesen]
Mittwoch, 18. März 2020
20:53 Merkel appelliert an Verantwortungsbewusstsein - "Es ist ernst"
In einer eindringlichen TV-Ansprache hat Kanzlerin Merkel an die Bürger appelliert, die Regeln gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus einzuhalten: Auf Abstand gehen. [Weiterlesen]
TV-Ansprache Kanzlerin Merkel zur Corona-Krise

18:01 "Klare Anzeichen!" - Influenza-Medikament Favipiravir wirkt offenbar gegen Corona
Das japanische Grippe-Medikament Favipiravir wirkt offenbar gegen leichte und mittelschwere Fälle von Corona. Zuvor waren Tests an 340 Menschen in China gelaufen.Hersteller ist eine Tochter von Fujifilm. Alles weiter lesen Sie hier: [Weiterlesen]
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