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Tübingen

Foto: Bild von iXimus auf Pixabay
Entwicklung eines Coronaimpfstoffes laufen auf Hochtouren

Sicherheit geht vor! Darum beschränken auch viele Firmen in der Region ihre Kontakte nach Außen auf ein Minimum. Die Tübinger CureVac AG ist eine davon. Das biopharmazeutische Unternehmen ist derzeit an der Entwicklung eines Impfstoffes gegen das grasierende Coronavirus. Und auch wenn wir vor Ort derzeit nicht drehen können, so wollen wir Ihnen den aktuellen Stand der Dinge dennoch nicht vorenthalten. Also haben wir kurzer Hand telefonisch nachgefragt.

Mittendrin, statt nur dabei! - Der Startschuss für die Entwicklung eines neuen Coronaimpfstoffes war im Januar gefallen. Nach einer genauen Analyse der Sequenz des neuen Virus – der Beginn eines jeden neuen Impfstoffes – ist man bei CureVac jetzt schon einen Schritt weiter.

In den vergangenen Tagen sei mit sogenannten "In Vivo"-Tests begonnen worden, erklärt uns CureVac Pressesprecher Thorsten Schüller. Bei diesen Tests würden mehrere Impfstoffkandidaten im Labor getestet und dann schaue man sich an, welche der Kandidaten das beste Wirkprofil zeigen würden. Diese würden dann selektiert und mit ihnen weitergearbeitet. Das erklärte Ziel sei es, dann im Juni in die klinische Entwicklung im Menschen zu gehen.

Eine besondere Herausforderung bei einem neuen Virus, das sich noch dazu so rasant auf der ganzen Welt ausbreitet wie Covid-neunzehn, ist natürlich die Zeit. Es soll schnell gehen. Doch ist der neue Impfstoff erstmal da und erfolgreich getestet, muss er erst noch von den entsprechenden Behörden zugelassen werden – ein Prozess, der mitunter Jahre dauern kann.

Man sei in intensiven Gesprächen mit dem Paul-Ehrlich-Institut, das bei Impfstoffen maßgeblich sei und empfange Signale das der Prozess deutlich abgekürzt werden könnte, so Schüller.

Entsprechend zuversichtlich zeigt man sich bei CureVac, dass der neue Coronaimpfstoff bereits Ende des Jahres/Anfang des nächsten Jahres auf dem Markt und für jedermann verfügbar sein könnte.

Der Pressesprecher kann sich vorstellen, dass besonders gefährdete Personen als erstes damit geimpft werden, beispielsweise Mediziner die viel in Kontakt kommen und dass in Regionen, wo das Virus besonders virulent sei, geimpft wird; dass vielleicht auch ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen primär geimpft werden.

Bis es soweit ist, helfen jedoch nur die hinlänglich bekannten Vorsorgemaßnahmen, wie Händewaschen und -desinfizieren um eine Ansteckung möglichst zu vermeiden.

Donnerstag, 29. Oktober 2020
11:36 Deutscher Städtetag hält Corona-Maßnahmen für richtig
Der Deutsche Städtetag begrüßt die Maßnahmen von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie: "Besser, jetzt entschlossen zu handeln, als später mit Versäumnissen zu hadern". [Weiterlesen]
Mittwoch, 28. Oktober 2020
18:32 Einmonatiger teilweiser Lockdown beschlossen - Gastro zu, Schulen offen
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder haben sich auf einen teilweisen Lockdown ab Montag verständigt. Einen Monat lang soll er dauern. Was geschlossen wird, was offen bleibt: [Weiterlesen]

13:04 "Das Aus für tausende Betriebe" - Zweiter Lockdown: Händler befürchten drastische Umsatzeinbußen
.Angesichts eines drohenden erneuten Lockdowns befürchten viele Händler im Südwesten drastische Umsatzeinbußen in den kommenden Wochen vor Weihnachten. „Jegliche Einschränkungen, auch Flächenbegrenzungen in diesem für die Händler extrem wichtigen Vorweihnachtsgeschäft, wird für tausende Betriebe - auch für gesunde mittelständische das Aus bedeuten“, sagt der Präsident des Handelsverbands Baden-Württemberg (HBW), Hermann Hutter: „Jegliche Beschränkungen im Einzelhandel vor Weihnachten bedeutet das Aus für tausende Betriebe, auch für gesunde, mittelständische Händler“ [Weiterlesen]

12:58 "Lasst die Bäder offen" - Protest gegen geplanten Corona-Lockdown:
In einem Schreiben an die Regierenden der Länder setzt sich die European Waterpark Association (EWA) als Verband der europäischen Freizeitbäder und Thermen für eine differenziertere Betrachtung bei der Diskussion um einen möglichen zweiten Lockdown ein. Es gebe keinen Grund, öffentliche Bäder als Orte mit einem höheren Infektionsrisiko und zu betrachten und etwa auf eine Stufe mit Kneipen und Bars zu stellen. Die Erfahrungen während des Betriebs unter Pandemiebedingungen hätten das Gegenteil bewiesen: [Weiterlesen]

02:36 Harter Corona-Lockdown-Plan vom 04. bis 30. November: Vieles muss schließen, Einzelhandel wird verschont
In der Nacht zum Mittwoch sind die Bundes-Pläne für den zweiten Lockdown bekannt geworden: Er soll vom 04. bis 30. November 2020 gelten. Die Ministerpräsidenten müssen noch zustimmen. Schließen müssten demnach: Theater, Oper, Konzerthäuser, Sportanlagen, Fitnesstudios, Körperpflege, Schwimmbäder, Freizeitparks, Messen. Touristische Übernachtungen werden verboten. Gastronomie darf nur noch Abholservice anbieten. Einzelhandel bleibt unter Auflagen verschont. Friseure und Physiotherapie bleiben erlaubt. Schulen und Kitas bleiben offen - und werden besser geschützt. Nur noch Mitglieder zweier Haushalte dürfen sich treffen. [Weiterlesen]
Dienstag, 27. Oktober 2020
18:51 "In 28 Tagen sind alle Intensivbetten belegt!" - Kassenärztliche Vereinigung warnt vor Kollaps
Die Kassenärztliche Vereinigung warnt vor einem Kollaps des deutschen Gesundheitssystems: Eine Modellrechnung habe ergeben, dass in 28 Tagen alle Intensivbetten in Deutschland belegt sind. In Tübingen sind heute bereits 90 % aller Intensivbetten belegt. In Reutlingen sind 72 % belegt. Im Zollernalbkreis sind 79% belegt. Derzeit werden in der Region 4 Covid19-Patienten beatmet. Insgesamt verfügt die Region Neckar-Alb noch über 34 freie Intensivbetten. [Weiterlesen]

09:28 IHK Stuttgart warnt vor Lockdown - "Verheerende Folgen"
Die Präsidentin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart Marjoke Breuning warnt vor weiteren schwerwiegenden wirtschaftlichen Folgen für viele der rund 160.000 IHK-Mitgliedsbetriebe in der Region Stuttgart, sollte sich ein neuer Lockdown wie im Frühjahr dieses Jahres nicht vermeiden lassen. [Weiterlesen]

08:40 SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach fordert "Teil-Shutdown"
Angesichts der stark steigenden Corona-Zahlen fordert SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach einen bundesweiten Teil-Shutdown "für eine begrenzte Zeit". Mit offenen Schulen, aber geschlossenen Lokalen. Die Menschen seien zu sorglos. [Weiterlesen]

08:19 Weniger Verkehrsunfälle in der Corona-Krise
Lockdown, Homeoffice und Kontaktbeschränkungen haben die Mobilität verändert. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind deutlich weniger Unfälle passiert. [Weiterlesen]
Montag, 26. Oktober 2020
14:39 Beschäftigte eines Ulmer Schlachthofs in Quarantäne
In Münsingen befinden sich derzeit Elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Ulmer Schlachthofs in Quarantäne. [Weiterlesen]
Sonntag, 25. Oktober 2020
10:54 Maskenpflicht im Schulunterricht bleibt
Der Verwaltungsgerichtshof hat einen Eilantrag, gegen die Pflicht im Schulunterricht eine Maske zu tragen, abgelehnt. [Weiterlesen]

10:46 Bundeswehr unterstützt Gesundheitsamt Tübingen
Das Gesundheitsamt Tübingen bekommt in der kommenden Woche Unterstützung von der Bundeswehr. Die Soldaten sollen bei der Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten helfen. [Weiterlesen]
Samstag, 24. Oktober 2020
21:50 "Für Pflegekräfte eine Zumutung" - DIVI kritisiert Youtube-Kampagne des Bundesfamilienministeriums
"Deutschlands Intensivpfleger sind bestürzt über die neue Youtube-Kampagne des Bundesfamilienministeriums" - schreibt die Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) in einer Presse-Info. Der Grund: Die fünfteilige Webserie „Ehrenpflegas" soll die Pflegeausbildung attraktiv darstellen. Zukünftige Pfleger würden aber teilweise absurd dargestellt. „Tatsächlich repräsentieren diese Videos weder den Arbeitsalltag eines Pflegenden, noch die Professionalität oder die Werte, für die die professionelle Pflege steht. Für ausgebildete und professionell arbeitende Pflegekräfte ist diese Miniserie eine Zumutung", so die DIVI. [Weiterlesen]

10:55 Medizinstudenten sollen sich melden: Aufruf zur Hilfe in Gesundheitsämtern
Wissenschaftsministerin Theresia Bauer hat Studierende der Medizin und verwandter Fächer dazu aufgerufen, die Gesundheitsämter beim Kampf gegen die Corona-Pandemie zu unterstützen. [Weiterlesen]

10:54 CureVac Chef rechnet weiterhin 2021 mit Corona-Impfstoff
Der Chef des Pharmaunternehmens CureVac aus Tübingen, Franz-Werner Haas, rechnet weiterhin im ersten Halbjahr 2021 mit einem Corona-Impfstoff seiner Firma. [Weiterlesen]
Donnerstag, 22. Oktober 2020
05:54 Kassenärzte-Chef erwartet Corona-Einschränkungen bis weit ins nächste Jahr
Der Chef der Kassenärzte, Andreas Gassen, geht davon aus, dass Corona noch lange den Alltag in Deutschland bestimmen wird und "Teil der Lebensrealität" wird. [Weiterlesen]

05:49 Schnelltest-Strategie für Pflegeheime als "Mogelpackung" kritisiert
Patientenschützer haben die angekündigten Schnelltests für Pflege- und Altenheime als völlig unzureichend kritisiert. Die Test-Kontingente seien viel zu niedrig. [Weiterlesen]

05:45 Einheitliche Corona-Regeln für Pflegeheime geplant - ohne Isolation
Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung will für einheitliche Corona-Regeln in Deutschlands Pflegeheimen sorgen. Eine Isolation der Bewohner soll es nicht nochmal geben. [Weiterlesen]
Mittwoch, 21. Oktober 2020
17:53 Jens Spahn hat Corona - Bundesgesundheitsminister in Quarantäne
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat Corona. Das wurde am heutigen Nachmittag bekannt. Wenige Stunden nach den Auftreten von Symptomen lag demnach ein positives Testergebnis vor. [Weiterlesen]
Dienstag, 20. Oktober 2020
16:14 Kretschmann und Lucha zu weiteren Strategien in der Corona-Pandemie
Seit Montag ist für das ganze Land Pandemiestufe 3 und damit die höchste beschlossene Stufe ausgerufen worden. Doch was kommt eigentlich danach? Ministerpräsident Kretschmann und Gesundheitsminister Lucha sprachen heute bei der Regierungspressekonferenz in Stuttgart über mögliche weitere Maßnahmen, aber auch über Themen wie Vor- und Nachteile des Föderalismus in Deutschland in Pandemie-Zeiten. [Weiterlesen]

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Markierungsarbeiten für Rad- und Busverkehr Ab kommenden Dienstag bis voraussichtlich Freitag bringt das Tiefbauamt der Stadt Reutlingen verschiedene Fahrbahnmarkierungen an.
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Spende für Elterninitiative herzkranker Kinder Bei einer Clubnacht für den guten Zweck in der Kulturfabrik Zollernalb in Albstadt sind 6.500 Euro zusammen gekommen.
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Jugendguides führen Interessierte durch die Gedenkstätte Jugendguides führen am Sonntag, den 12. April durch die Gedenkstätte Grafeneck.

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