Verdacht auf Coronavirus im Zollernalb Klinikum nicht bestätigt
Der Verdacht, dass sich eine Patientin des Balinger Zollernalb Klinikums mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben soll, hat sich nicht bestätigt. Das teilte die Klinik noch am gestrigen Donnerstagabend mit.
Am Nachmittag hatte die Geschäftsführung des Klinikums Medienvertreter zur aktuellen Situation informiert.
Insgesamt waren im Zollernalb Klinikum drei Verdachtsfälle vorstellig geworden:
Eine Frau die von einer Italienreise zurückgekehrt war und über Beschwerden klagte und ein junger Mann, der womöglich mit einem Coronapatient in Kontakt gekommen war.
Die zwei würden aber mittlerweile ambulant behandelt, so die Verantwortlichen. Eine weitere Patientin wurde am Mittwoch stationär aufgenommen.
So der Chefarzt am Mittwoch. Nun kann entwarnt werden, die Frau wurde negativ auf COVID 19 getestet. Man nehme diese Verdachtsfälle ernst, betonte Geschäftsführer Gerhard Hinger und sei in jedem Fall gewappnet.
Der Bevölkerung empfiehlt der Klinikchef das Händeschütteln zu vermeiden und auf Handhygiene großen Wert zulegen.
Nicht nur im Zollernalbkreis, sondern auch im Kreis Reutlingen ist man auf das neuartige Lungenleiden vorbereitet. So berichtete Oberbürgermeister Keck am heutigen Freitagvormittag, es gäbe Pandemiepläne in Reutlingen. Diese wären im Rahmen eines Treffens mit dem Reutlinger Landrat und den Kreisbürgermeistern gerade eben besprochen worden.
Es bestehe kein Anlass zur Panik, so Thomas Keck abschließend.
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