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Robert-Koch-Institut

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Corona-Impfstoff erst in einem Jahr - Forschung an Therapie wichtig

Einen Impfstoff gegen das Corona-Virus wird es laut Robert-Koch-Institut erst in etwa einem Jahr geben. Wichtig sei daher, dass auch an Therapeutika geforscht wird, um den bereits Erkrankten helfen zu können, sagte Institutsleiter Prof. Lothar Wieler. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erklärte, das Corona-Virus sei "als Epidemie in Europa angekommen".

"Es wird diesen Impfstoff nicht geben vor Ende des Jahres", betonte Prof. Lothar Wieler, Leiter des Robert-Koch-Instituts. Wichtig sei daher auch die Suche nach Mitteln für die Behandlung der Erkrankten. "Es gibt viele Studien, die derzeit in China direkt durchgeführt werden", so Wieler. Dort sei auch ein Experte des Robert-Koch-Instituts vor Ort, direkt in Wuhan, wo das Virus ausgebrochen war. "Dort werden in Kürze viele Ergebnisse kommen, die wir ummünzen können in Therapie für die Menschen", so Wieler.

In Rom treffen sich heute mehrere europäische Gesundheitsminister. Sie beraten die Ausbreitung des Corona-Virus in Europa. Man blicke mit Sorge auf die Ausbreitung des Corona-Virus in Italien, erklärte Spahn. Man müsse damit rechnen, dass sich die Epidemie auch in Deutschland ausbreiten kann.

Es sei deshalb wichtig, dass international und auf europäischer Ebene ein Austausch stattfinde. Eine weltweite Pandemie sei nicht auszuschließen. Er sei "weiterhin fest überzeugt, dass wir bestmöglich vorbereitet sind", erklärte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Das deutsche Gesundheitswesen sei eines der besten der Welt. "Krankenhäuser und Ärzte bewältigen jedes Jahr Grippewellen", so Spahn. "Wahr bleibt aber auch, das ist eben der Unterschied, dass wir noch nicht abschließend alles über das Coronavirus wissen". Deshalb müsse man die Forschung verstärken.

Gesundheitsminister Spahn appellierte an die Bürger: "Jeder kann einen Beitrag leisten zum eigenen Schutz und dem Schutz anderer." Vor allem durch Händewaschen und Grippeimpfung. Auch solle man sich möglichst wenig ins Gesicht fassen, das das Virus dadurch übertragen werden könne.

 

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(Zuletzt geändert: Donnerstag, 27.02.20 - 13:28 Uhr   -   16609 mal angesehen)

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