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Rottenburg

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Ein letztes Mal: Narri, Narro! - Geldbeutelwäsche der Narrenzunft Rottenburg

Die Fasnet geht zu Ende. Die fünfte Jahreszeit ist vorbei. Am Aschermittwoch fanden heute aber noch die letzten traditionellen Veranstaltungen statt. So auch die Geldbeutelwäsche der Narrenzunft Rottenburg.

Wie ein Trauerzug wirken die schwarz gekleideten Mitglieder der Narrenzunft Rottenburg als sie zur traditionellen Geldbeutelwäsche schreiten. Aber es ist nicht nur ein trauriger Anlass. Clemens Fuchs, Archivar der Narrenzunft Rottenburg blickt der Fasnet mit einem lachenden und einem weinenden Auge hinterher. Aber er sei auch froh, dass es vorbei ist. Denn wann man fünf bis sechs Tage ununerbrochen Fasnet feiere, dann habe man am Ende auch genug.

Nach so einer feierlichen Zeit sind die Geldbeutel natürlich leer. Deshalb werden sie bei der Geldbeutelwäsche gewaschen, um, laut Glauben, neues Geld in die Beutel zu spülen. Aber das ist nicht der einzige Grund. Clemens Fuchs erklärt uns, dass das was hinter der Geldbeutelwäsche steckt auch die Reinwaschung von einem selbst ist. Nach so viel ausgelassener Stimmung, bei der natürlich auch viel gegessen und getrunken wurde, sei es wichtig, dass eine etwas ernstere Zeit hinterher kommt. In der folgenden Fastenzeit, breche eine Zeit der Besinnung ein, um andere Gedanken zu fassen. Und um sich vielleicht auch selbst ein bisschen rein zu waschen.

Auch sonst zieht Clemens Fuchs eine positive Bilanz für die diesjährige Fasnet in Rottenburg. Ihn freuten besonders die vielen Besucher und das tolle Wetter, vor allem auch am Sonntag während des Umzugs. Dort hätte eine besonders ausgelassene Stimmung geherrscht. Eine rund um herrliche und schöne Fasnet, so Fuchs.

Nach der Wäsche, machten sich die Rottenburger Narren in schwarz auf zum traditionellen Aschermittwochsessen ins Zunfthaus.


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