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Engstingen-Haid

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Unfall mit Gülle-Substrat: BIGA will gegen SV-Versicherung vorgehen. Nach viel medialem Druck heute erstes Statement

Im Fall der Weigerung der SV-Versicherung, die Schäden von ausgelaufenem Gärsubstrat aus der Biogasanlage der Firma BIGA zu begleichen, liegt seit heute eine offizielle Stellungnahme des Betreibers vor. Die BIGA kündigt darin an, möglicherweise Rechtsmittel gegen die Entscheidung der SV-Versicherung einlegen", so heißt auf der BIGA-Homepage. Die "Entscheidung der SV-Versicherung, mit der entsprechenden Benachrichtigung an die Geschädigten" habe "für absolutes Unverständnis gesorgt".

Der Hintergrund der Entscheidung der SV-Versicherung dürfte sein, dass die BIGA für den geleckten Gärsubstrat-Tank, laut der zuständigen Aufsichtsbehörde, dem Reutlinger Landratsamt, keine Betriebsgenehmigung hatte. Die SV-Versicheung hatte lediglich erklärt, dass kein Versicherungsschutz bestehe.

In der heutigen Stellungnahme der BIGA heißt es weiter: „Nochmals" spreche man den Geschädigten „unser Bedauern für den Unfall aus". Man sei „jederzeit gesprächsbereit" und bemühe sich „um eine schnellstmögliche Schadenregulierung".

Indessen hatte es gerade daran zuletzt gestern schärfste Kritik von vielen der Geschädigten gegeben. Der Vorwurf: die BIGA-Verantwortlichen seien über Monate weder von sich auf die Geschädigten zugekommen noch hätten sie auf telefonische oder Email-Anfragen reagiert.

Auch RTF.1 hatte diese Kritik gestern in einem Beitrag aufgenommen. Ein Anruf bei der BIGA, in dem RTF.1 ein Rückruf zugesichert wurde, fand bis zum Abend nicht statt.

Die BIGA fordert in der Stellungnahme die Geschädigten auf „mit uns in Kontakt zu treten", damit man sich "zeitnah" um eine "Schadensregulierung" bemühen könne. 

 

Gleichzeitig bereite man,zusammen mit dem Vorsitzenden des Gewerbeparks, dem Engstinger Bürgermeister Mario Storz, „zeitnah" ein Treffen mit den Geschädigten vor.

Am vergangenen Donnerstag war bekannt geworden, dass Storz auf das Unternehmen noch einmal zugehen wolle. Gleichzeitig hatte Storz angekündigt, rechtliche Beratung zu suchen.

Nach jetzigem Stand bleiben die Geschädigten auf ihren Schäden sitzen. Für einige kleinere Gewerbetreibende könnte das langfristige Ausbleiben der Gelder wohl das Aus bedeuten.


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

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Vor 50 Jahren begann der Völkermord in Biafra - Gewalt in Nigeria nimmt wieder zu Göttingen, den 29. Mai 2017 --- Fünfzig Jahre nach dem Beginn des Völkermords in Biafra warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer erneuten Eskalation der Gewalt im Südosten Nigerias. Opfer im Konflikt mit muslimischen Fulani-Hirten sind meist christliche Bauern. Die Fulani-Hirten verlassen aufgrund anhaltender Dürre ihre angestammten Weidegebiete. In einem am Montag veröffentlichten 75-seitigen neuen Menschenrechtsreport dokumentiert die GfbV zudem die Erschießung von 180 Unterstützern von Pro-Biafra-Bewegungen und die Festnahme von 1.244 Biafra-Aktivisten seit August 2015.
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"Schwitzen statt Sitzen": Poreski und Lede Abal für intensivere Nutzung des Alternativangebots Die Grünen-Landtagsabgeordneten Daniel Lede Abal und Thomas Poreski setzen sich beim Justizministerium für eine intensivere Nutzung des Angebots "Schwitzen statt Sitzen" ein. Wer zu einer Geldstrafe verurteilt ist, diese aber nicht bezahlen kann, muss normalerweise eine Ersatzfreiheitsstrafe antreten.

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