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Schwäbische Alb

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Jahreskonferenz -Schwäbische Alb Tourismus e.V blickt positiv in die Zukunft

Die Tourismusbranche leidet in besonderem Maße unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie.

Hotel- und Gastronomiebetriebe befinden sich weiterhin im Lockdown und auch andere Freizeitangebote können nicht oder nur eingeschränkt wahrgenommen werden. Warum man bei der Online- Jahreskonferenz des Schwäbische Alb Tourismus diese Woche dennoch positiv in die Zukunft blickte, das erklärte uns der Vorsitzende Mike Münzing.

Unter normalen Umständen erfreut sich die Schwäbische Alb mit ihren malerischen Landschaften und zahlreichen Freizeitangeboten das ganze Jahr über großer Beliebtheit bei Besuchern aus nah und fern. Durch die Coronapandemie sah dies im vergangenen Jahr jedoch etwas anders aus. Bei Besucher- wie Übernachtungszahlen konnten die Verantwortlichen des Schwäbische Alb Tourismus Vereins – kurz SAT - starke Verluste verzeichnen,berichtet Mike Münzing, SAT-Vorsitzender und Bürgermeister in Münsingen, mitten im Biosphärengebiet Schwäbische Alb gelegen.

Vor allem das Ausfallen großer Märkte und Messen in der Region, die sonst jedes Jahr eine große Menge an Besuchern auf die Schwäbische Alb locken, habe zu weiteren Einbrüchen in Gastronomie und Hotellerie geführt. Aus den Sommermonaten des Jahres 2020 gab es allerdings auch positives zu berichten. Der landschaftsbezogene Tourismus von Wanderern, Radfahrern und sonstigen Erholungssuchenden, auch aus dem Raum Stuttgart, habe gezeigt, dass die Schwäbische Alb weiterhin gut ankommt, so Münzing.

Nicht nur die Schwäbische Alb, sondern auch die AlbCard, eine Gästekarte die seit Juli 2020 Touristen die kostenlose Nutzung des ÖPNV, wie auch zahlreicher Sehenswürdigkeiten ermöglicht, kommt laut Münzing  gut an.

Ein weiteren Grund zur Freude erreichte die Verantwortlichen des SAT Ende des vergangenen Jahres. Das Tourismusministerium wird SAT 400.000 Euro zur Verfügung stellen. Das Geld soll genutzt werden, um sowohl die AlbCard, als auch die Schwäbische Alb im Jahr 2021 mit mehr Kraft bewerben zu können.

Auch an anderer Stelle wird auf der Schwäbischen Alb investiert, so verriet Mike Münzing, im Bereich der Keltengeschichte werden Rund um Hülben und Grabenstetten in den kommenden 2, 3 Jahren Millionen ausgegeben, um Kulturgeschichte erlebbar zu machen. SAT-Geschäftsführer Louis Schumann, ergänzte im Rahmen der Online Konferenz, man nutze die derzeitige Ruhephase, um das Fundament für die Zeit nach Corona zu legen und blicke optimistisch in die Zukunft.

(Zuletzt geändert: Donnerstag, 21.01.21 - 15:35 Uhr   -   720 mal angesehen)

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