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Saudi-Arabien/Deutschland

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Ölversorgung trotz Anschlags gesichert - Höhere Spritpreise nicht zwingend zu erwarten

Die Ölversorgung Deutschlands ist trotz der Angriffe auf die wichtigste Ölraffinerie in Saudi-Arabien gesichert. Das betont der Mineralölwirtschafts-Verband. Auswirkungen auf die Spritpreise seien noch offen. Der Verband beruhigt aber: Höhere Ölpreise erreichten die Tankstellen grundsätzlich nicht eins zu eins.

Engpässe bei Mineralölprodukten, vor allem Benzin, Diesel, Heizöl und Kerosin, seien nicht zu befürchten, so der Mineralölwirtschafts-Verband. Im Jahr 2018 wurden ihm zufolge gut 85 Millionen Tonnen Rohöl nach Deutschland importiert. Der Anteil Saudi-Arabiens daran betrug gerade einmal 1,7 Prozent.

Im ersten Quartal 2019 – aktuellere Zahlen liegen noch nicht vor – sank der Ölimport-Anteil von Saudi-Arabien auf 0,8 Prozent. Die Bundesrepublik sei bei Rohöleinfuhren stark diversifiziert und beziehe Öl aus rund 30 Ländern. In den ersten drei Monaten dieses Jahres lag die Russische Föderation mit 34 Prozent an der Spitze vor Norwegen mit 13 Prozent und Großbritannien mit 11 Prozent.

Ölpreis gestiegen, Spritpreise steigen nicht zwingend

Ob es Auswirkungen auf die Tankstellenpreise in Deutschland gibt, ist dem Verband zufolge noch offen. Der Ölpreis ist gegenüber Freitag zwar deutlich gestiegen, aktuell sind jedoch keine Preisreaktionen darauf an den Stationen zu beobachten.

Wegen der hohen Benzin- und Dieselbesteuerung in Deutschland als fester Preissockel erreichen höhere Ölnotierungen die Tankstellen grundsätzlich nicht eins zu eins, erläutert der Mineralölwirtschafts-Verband. Zudem hätten Saudi-Arabien und die USA angekündigt, die entstandene Förderlücke durch Rückgriff auf ihre Ölreserven soweit möglich auszugleichen.

Der aktuelle Ölpreis der Nordsee-Sorte Brent liege deutlich unter früheren Höchstständen von weit über 100 Dollar je Barrel (159 Liter).


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