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Tübingen

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Ein guter Grund zu feiern - 100 Jahre Stadtverband für Sport Tübingen

100 Jahre gibt es ihn schon - Den Tübinger Stadtverband für Sport. Er ist der Dachverband aller in der Universitätsstadt angesiedelten Turn- und Sportvereine und vertritt deren Interessen beispielsweise gegenüber der Stadtverwaltung oder dem Gemeinderat. Bei der großen Jubiläumsfeier hielt Professor Ansgar Thiel, Direktor des Tübinger Institutes für Sportwissenschaften den Festvortrag.

Zahlreiche Gäste hatten sich am Wochenende im Tübinger Tanzsport und Rock 'n' Roll Zentrum versammelt, um den 100. Geburtstag des Stadtverbandes für Sport zu feiern.

Das tatsächliche „Alter" des Verbandes festzustellen war keine leichte Aufgabe, da zunächst nicht sicher war ob der Verein nach den Krieg neu gegründet wurde, erklärte der Vorsitzende des Vereins Detlef Reeg. Intensive Recherchearbeit ergab schließlich das Gründungsdatum 1919, so dass am Wochenende korrekt Geburtstag gefeiert werden konnte.  Der Tübinger Stadtverband kümmert sich derzeit um rund 60 ortsansässige Vereine.

Finanziert werden die Tübinger Vereine hauptsächlich durch Zuschüsse der Stadt, die der Stadtverband, einvernehmlich und spezifischen Richtlinien folgend, verteilt.

Aber nicht nur beim Stadtverband, auch im Rathaus macht man sich Gedanken zur Sportförderung. So berichtetet Bürgermeisterin Dr. Daniela Harsch, dass es ab 2020 einen Sportgutschein für alle Vierjährigen geben werde. Jeder  kleine Tübinger bekommt dann von der Stadt, zum vierten Geburtstag, ein Jahr die Mitgliedschaft im Sportverein geschenkt.

Bei der Jubiläumsfeier am Samstag wurde deutlich, dass sich zwar nicht die traditionelle Arbeit des Sportvereins, dafür aber "der Sportler" in den letzten Jahren verändert hat.

Bei den über 80-Jährigen würden immer mehr im Sportverein aktiv, während die Mitgliederzahlen unter Jugendlichen abnehmen würden, berichteten die Anwesenden.

Professor Ansgar Thiel, der Direktor des Instituts für Sportwissenschaften, erläuterte, dass das große reale und virtuelle  Freizeitangebot für Herranwachsende eine Konkurrenz für die Sportvereine darstelle. 

Um, bei Bedarf, wieder mehr junge Menschen zu erreichen empfiehlt der Direktor des Instituts für Sportwissenschaften den Vereinen ein zeitlich und räumlich flexibleres Angebot zu gestalten. Momentan haben die Vereine in der umweltbewussten Stadt Tübingen noch ein ganz anderes Problem: Was passiert mit dem wohl umweltschädlichen Granulat in Tübingens Kunststoffrasenplätzen?

Eigentlich sollten die Plätze bald saniert werden. Diese Maßnahme wurde nun gestoppt. Bürgermeisterin Daniela Harsch erklärte, von Seiten der Stadt gebe es bezüglich des Kunststoffrasens keine Hauruck-Aktionen. Der Stadtverband für Sport kann sich somit in Ruhe seinen Hauptaufgaben, den Wünschen und Anliegen der Tübinger Vereine, widmen.       


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