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Tübingen

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Fuß fassen - Ausbildungsstipendien für Geflüchtete sind ein Erfolg

Drei Frauen und vierzehn Männer - alle aus Krisengebieten wie Gambia, Syrien, Afghanistan oder dem Irak geflüchtet - sind mit Hilfe eines Ausbildungsstipendiums der Stadt Tübingen im Herbst vergangenen Jahres in die Lehre gestartet. Das Projekt kann damit als Erfolg bezeichnet werden.

16 Betriebe haben von der Möglichkeit Gebrauch gemacht und Koch-, Einzelhandels- oder Altenpflegeazubis eingestellt.

Die Stadt übernimmt das erste halbe Jahr die Ausbildungsvergütung, sodass den Unternehmen keine Kosten entstehen.

Das Stipendium, so OB Boris Palmer, wirke gleich doppelt: Flüchtlinge würden in die Gesellschaft integriert und die Arbeitgeber bekämen die dringend benötigten Nachwuchskräfte.

Interessenten für das kommende Ausbildungsjahr können sich jederzeit bei der Stadt melden.


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

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Entführer bedroht 10-jährige mit Schusswaffe - Mutige Mutter befreit Mädchen Am Freitagmorgen (22.03.2019), gegen 8:00 Uhr, hat ein bislang unbekannter Mann ein Mädchen auf ihrem Schulweg in Groß-Buchholz bei Hannover mit einer Schusswaffe bedroht und aufgefordert, mit ihm hinter ein Gebäude zu kommen. Dem Mädchen gelang es, ihrer Mutter mit dem Handy zu informieren. Die fuhr den beiden mit dem Auto hinterher und riß ihre Tochter mutig vom Entführer weg. Der Mann, der auch die Mutter mit der Waffe bedrohte, flüchtete anschließend.
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Schwere Kämpfe behindern Zugang zu medizinischer Versorgung in Tais Tais/Berlin, 25. März 2019. Nach vier Tagen intensiver Kämpfe hat die Bevölkerung der jemenitischen Stadt Tais kaum mehr Zugang zu medizinischer Hilfe. Mindestens ein öffentliches Krankenhaus musste geschlossen werden. Kranke und Verletzte können nur noch schwer lebensrettende Hilfe erreichen. Die internationale Hilfsorganisation MSF (Ärzte ohne Grenzen) fordert alle kriegsführenden Parteien erneut auf, den Schutz der Zivilbevölkerung zu gewährleisten.
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Erschütternde Bilanz - CARE: "Jeder Verletzte, jede Hungernde, jeder Tote ist ein Mensch zu viel" 25. März 2019. Vier Jahre nach Beginn des Krieges im Jemen zieht die Hilfsorganisation CARE eine erschütternde Bilanz: 20.000 Luftangriffe, 70.000 Tote, vier Millionen Vertriebene, der Ausbruch von Cholera und die Ausrufung einer Hungersnot. "Der Punkt ist erreicht, an dem man feststellen muss: Schlimmer kann es nicht werden", erklärt Karl-Otto Zentel, Generalsekretär von CARE Deutschland, der bereits mehrfach in dem Bürgerkriegsland war. "80 Prozent der Bevölkerung können ohne humanitäre Hilfe nicht überleben."

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