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Metzingen

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Solidaritätskundgebung bei Sauter

Im ganzen Land kommt es derzeit immer wieder zu Streiks der Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie. Damit wollen die Arbeitnehmer, vertreten durch die Gewerkschaft IG Metall, ihren aktuellen Forderungen in den laufenden Tarifverhandlungen Nachdruck verleihen.

Doch der Hintergrund einer Kundgebung bei der Firma Sauter Feinmechanik in Metzingen gestern war ein anderer. Hier ging es darum überhaupt verhandeln zu dürfen. Denn keine Tarifverhandlungen ohne Tarifvertrag.

Tanja Grzesch, Geschäftsführerin der IG Metall Reutlingen Tübingen sagte dazu: „Die Firma Sauter ist aus dem Tarifvertrag ausgetreten zum 31.12.2017. Somit haben wir momentan keine Tarifbindung, was die Kolleginnen und Kollegen wieder wollen, nämlich, dass die Tarifverträge wieder gelten, dass der Arbeitgeber wieder in den Arbeitgeber Verband eintritt – und somit durch die Mitgliedschaft der Beschäftigten hier die Tarifbindung wieder da ist – und die Tarifverträge für alle gelten."

Aus den ursprünglich erwarteten vier – bis fünfhundert Teilnehmern sind knapp ein-tausend geworden. Unter ihnen auch die frischgewählte Reutlinger Bundestagsabgeordnete der Linken, Jessica Tatti, die eigens aus Berlin angereist war.

Linken Politikerin Jessica Tatti sagte: „Der erste positive Schritt wäre jetzt eben zurück an den Verhandlungstisch zu gehen und die Gespräche zwischen Belegschaft und der Geschäftsführung aufzunehmen."

Die Forderungen der Mitarbeiter seien realistisch. Sie möchten schlicht und ergreifend einfach wieder den alten Zustand haben, meint die Politikerin. Sie, Gewerkschaft und Mitarbeiter hoffen nach der erfolgreichen Solidaritätskundgebung auf ein Einlenken der Sauter Geschäftsführung und ein zeitnahes Gespräch am Verhandlungstisch.


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